®Ampres 10 mg/ml
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Packungsgröße: 10x5 ml
VerfügbarVersandkostenfrei
- PZN / EAN
- 10180925 / 4150101809258
- Darreichung
- Ampullen
- Hersteller
- Sintetica GmbH (D)
Produktdetails & Pflichtangaben
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 50 mg Chloroprocain hydrochlorid
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
- Natriumchlorid
Indikation
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Chloroprocainhydrochlorid
- Das Arzneimittel ist ein so genanntes Lokalanästhetikum, gehört zur Gruppe der Ester und ist eine Injektionslösung. Es wird angewendet, um bestimmte Körperteile zu anästhesieren (betäuben) und Schmerzen bei einer Operation zu verhindern.
- Das Präparat ist nur für Erwachsene angezeigt.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Chloroprocainhydrochlorid, Arzneimittel der Gruppe der Ester der Para-Aminobenzoesäure (PABA), andere Lokalanästhetika vom Ester-Typ oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie schwere Probleme mit der Erregungsleitung im Herzen haben.
- wenn Sie an schwerer Anämie leiden.
- wenn Sie allgemeine oder spezifische Gegenanzeigen für die Art der Anwendung haben
Dosierung
- Dieses Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Arzt verabreicht.
- Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Dosis estimmen. Die Dosis beträgt normalerweise 4 - 5 ml (40 - 50 mg Chloroprocainhydrochlorid).
- Bei Patienten mit beeinträchtigtem Allgemeinzustand (z. B. Gefäßverschluss, Arteriosklerose, diabetische Polyneuropathie) ist eine erniedrigte Dosis angezeigt.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Die Sicherheit und Wirksamkeit von dem Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wichtige Nebenwirkungen, auf die zu achten ist:
- Plötzliche lebensbedrohliche allergische Reaktionen (wie z.B. Anaphylaxie) sind selten und können bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen. Mögliche Symptome sind plötzliches Auftreten von Juckreiz, Erythem (Hautrötung), Ödem (Schwellung), Niesen, Erbrechen, Schwindelgefühl, übermäßiges Schwitzen, erhöhte Temperatur und Kurzatmigkeit, Keuchen oder Atemnot.
- Wenn Sie glauben, dass das Arzneimittel eine allergische Reaktion hervorruft, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Bei anhaltenden motorischen, sensorischen und/oder autonomen (Schließmuskel-) Defiziten in einigen Segmenten der unteren Wirbelsäule sollten Sie außerdem sofort Ihren Arzt informieren, um bleibende neurologische Schäden zu vermeiden.
- Andere mögliche Nebenwirkungen:
- Sehr häufig: kann bei mehr als 1 von 10 Patienten auftreten
- Erniedrigter Blutdruck, Unwohlsein (Übelkeit).
- Häufig: kann bei bis zu 1 von 10 Patienten auftreten
- Angst, Unruhe, Parästhesie, Schwindelgefühl, Erbrechen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Gelegentlich: kann bei bis zu 1 von 100 Patienten auftreten
- Abfall des arteriellen Blutdrucks (bei hohen Dosen), langsamer Herzschlag, Zittern, Krämpfe, Taubheitsgefühl der Zunge, Hörstörungen, Sehstörungen, Sprachstörungen, Bewusstseinsverlust.
- Selten: kann bei bis zu 1 von 1.000 Patienten auftreten
- Neuropathie (Nervenschmerzen), Schläfrigkeit, die in Bewusstlosigkeit und Atemstillstand übergeht, spinale Blockade (einschließlich totalem spinalen Leitungsblock), erniedrigter Blutdruck infolge der spinalen Blockade, Verlust der Blasen- und Darmkontrolle, Gefühlsverlust im Dammbereich und Verlust der Sexualfunktion, Arachnoiditis, Cauda equina Syndrom und dauerhafte neurologische Verletzungen.
- Doppeltsehen, unregelmäßiger Herzschlag.
- Myokarddepression, Herzstillstand (das Risiko ist erhöht bei hohen Dosen oder versehentlicher intravaskulärer Injektion).
- Atemdepression.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Sehr häufig: kann bei mehr als 1 von 10 Patienten auftreten

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten.
Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Wenn bei Ihnen eine der folgende Bedingungen vorliegen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird.
- Wenn Sie in der Vergangenheit eine unangenehme Reaktion auf ein Anästhetikum gezeigt haben.
- Wenn Sie Anzeichen einer Infektion oder Entzündung der Haut an oder nahe der vorgesehenen Verabreichungsstelle haben.
- Wenn Sie an einer der folgenden Störungen leiden:
- Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie z. B. Meningitis, Polio und Probleme mit dem Rückenmark aufgrund von Anämie.
- Schwere Kopfschmerzen.
- Hirn-, Wirbelsäulen- oder andere Tumore.
- Wirbelsäulentuberkulose.
- Vor kurzem erlittenes Wirbelsäulentrauma.
- Sehr niedriger Blutdruck oder niedriges Blutvolumen.
- Probleme mit der Blutgerinnung.
- Akute Porphyrie.
- Flüssigkeit in den Lungen.
- Septikämie (Blutvergiftung).
- Wenn Sie eine Herzerkrankung haben.
- Wenn Sie an einer neurologischen Erkrankung wie z. B. Multiple Sklerose, Hemiplegie, Paraplegie oder einer neuromuskulären Störung leiden.
- Wenn bei Ihnen eine der folgende Bedingungen vorliegen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel hat großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Ihr Arzt muss im Einzelfall entscheiden, ob Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen können.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht wird.
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel wird nicht für die lokale oder regionale Anästhesie während der Schwangerschaft empfohlen, und es sollte in der Schwangerschaft nur gegeben werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Dies schließt die Anwendung davon während der Geburt nicht aus.
- Stillzeit
- Es ist nicht bekannt, ob Chloroprocain in die Muttermilch übergeht. Wenn Sie stillen, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen, der dann entscheidet, ob Ihnen das Arzneimittel verabreicht werden sollte.
Anwendung
- Dieses Arzneimittel wird Ihnen von Ihrem Arzt verabreicht.
- Das Arzneimittel wird intrathekal (in die Flüssigkeit, die das Rückenmark umgibt) injiziert, wobei die Dauer des geplanten chirurgischen Eingriffs 40 Minuten nicht überschreiten sollte.
- Eine Regionalanästhesie darf nur von einem Arzt mit den notwendigen Kenntnissen und Erfahrungen durchgeführt werden.
- Der behandelnde Arzt ist dafür verantwortlich, die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung einer Injektion in ein Blutgefäß zu ergreifen, und die auftretenden Nebenwirkungen zu erkennen und zu behandeln.
- Ausrüstung, Arzneimittel und Personal, das im Umgang mit Notfällen qualifiziert ist, müssen unmittelbar verfügbar sein.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, die Sie zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags (Klasse-IIIAntiarrhythmika), zur Behandlung von niedrigem Blutdruck (Vasopressoren) und zur Schmerzlinderung einnehmen.
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