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Ketoconazole HRA 200 mg

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AVP/UVP1€ 779,01
VerfügbarVersandkostenfrei
  • PZN / EAN
    11013626 / 4150110136260
  • Darreichung
    Tabletten
  • Marke
    Ketoconazol
  • Hersteller
    Esteve RD Deutschland GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 200 mg Ketoconazol

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Maisstärke
  • Lactose-1-Wasser
  • Povidon
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das den anticorticosteroidalen Wirkstoff Ketoconazol enthält. Es wird zur Behandlung eines endogenen Cushing-Syndroms (übermäßige Produktion von Cortisol durch den Körper) bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren angewendet.
  • Ursache des Cushing-Syndroms ist Überproduktion eines Hormons mit Namen Cortisol, das in der Nebenniere produziert wird. Ketoconazol verfügt über die Fähigkeit zur Hemmung der Aktivität der für die Cortisol-Synthese verantwortlichen Enzyme und kann folglich die Überproduktion von Cortisol im Körper verringern und die Symptome des Cushing-Syndroms lindern.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ketoconazol und/oder ein Imidazol-Antipilzmittel oder einen der in sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie Leberbeschwerden haben
    • wenn Sie schwanger sind
    • wenn Sie stillen
    • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind
    • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • bestimmte Arzneimittel zur Senkung des Blutcholesterins: Simvastatin, Atorvastatin, Lovastatin
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen: Epleronon, Dronedaron, Disopyramidin, Felodipidin, Nisoldipin, Ranolazin
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Malaria: Chinidin, Halofantrin
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung schwerwiegender psychischer Erkrankungen und schwerer Depression: Pimozid, Sertindol, Lurasidon, Quetiapin
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Allergien: Mizolastin
      • Dabigatran: Arzneimittel zur Vorbeugung vor Bildung von Blutgerinnseln
      • bestimmte Arzneimittel zur Schlafförderung und gegen Angstzustände: Triazolam, Alprazolam, Midazolam (zum Einnehmen)
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Migräneattacken; Dihydroergotamin, Ergometrin (Ergonovin), Ergotamin und Methylergometrin (Methylergonovin)
      • bestimmte Arzneimittel zur Krebsbehandlung: Irinotecan, Everolimus
      • Sirolimus: zur Vorbeugung der Organabstoßung nach einer Nierentransplantation durch den Körper
      • Tolvaptan zur Behandlung einer Krankheit mit Namen „Syndrom der inadäquaten antidiuretischen Hormonsekretion"
      • Vardenafil bei Männern über 75 Jahren: Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen bei erwachsenen Männern
      • bestimmte Arzneimittel zur HIV-Behandlung: Saquinavir/Ritonavir, Saquinavir
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von (chronischer) Langzeit-Hepatitis C (eine durch das Hepatitis-C-Virus hervorgerufene Infektionskrankheit der Leber): Paritaprevir/Ombitasvir (Ritonavir)
      • Methadon: Arzneimittel zur Behandlung von Drogenabhängigkeit
      • bei Patienten mit Nierenleiden:
        • Colchicin: Arzneimittel zur Behandlung von Gicht
        • Fesoterodin und Solifenacin: Arzneimittel zur Behandlung der Symptome einer überaktiven Blase
        • Telithromycin und Clarithromycin: Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, falls einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Fragen Sie vor der Einnahme bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Beginn und Nachsorge der Behandlung sind von einem Facharzt der Endokrinologie zu beaufsichtigen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt untersucht Ihr Blut vor der Aufnahme der Behandlung und regelmäßig während der Behandlung, um mögliche Auffälligkeiten festzustellen und um die Cortisolwerte zu messen. Die Dosierung wird an Ihren Zustand angepasst, um die Cortisolwerte auf ein normales Niveau zu führen.
  • Die empfohlene anfängliche Dosis beträgt üblicherweise 600 mg täglich zum Einnehmen (3 Tabletten täglich verteilt auf 3 Einnahmezeiten). Eine Dosis von 400 mg täglich (2 Tabletten) bis 1200 mg täglich (6 Tabletten) zum Einnehmen verteilt auf 2 bis 3 Einnahmezeiten kann zur Wiederherstellung der normalen Cortisolwerte notwendig sein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unbedingt sofort an Ihren Arzt, falls Sie eine größere als die verschriebene Menge eingenommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Falls Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese Dosis ein, sobald Sie sich erinnern. Fahren Sie anschließend mit dem Einnahmezeitplan wie verschrieben fort. Ändern Sie nicht eigenmächtig die verschriebene Dosierung.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Falls Sie die Behandlung abbrechen, können Ihre Cortisolwerte wieder ansteigen und die Symptome zurückkehren. Brechen Sie die Einnahme aus diesem Grund nicht ab, sofern Ihr Arzt Sie nicht dazu auffordert.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. In seltenen Fällen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) können Leberbeschwerden auftreten.
  • Setzen Sie die Einnahme aus und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, falls eines der folgenden Symptome auftritt:
    • langandauernde starke Kopfschmerzen oder Sehstörungen
    • gesteigerte Appetitlosigkeit (Anorexie)
    • Gewichtsverlust
    • Übelkeit oder Erbrechen
    • ungewöhnlich starke Ermüdung oder Fieber
    • Bauchschmerzen
    • Muskelschwäche
    • Gelbfärbung der Haut oder der weißen Augenhaut
    • ungewöhnlich dunkler Urin oder blasser Stuhl
  • Eine Nebennierenrindeninsuffizienz tritt häufig auf und kann eine schwerwiegende Nebenwirkung darstellen. Das Arzneimittel kann vorübergehend die Menge der in der Nebenniere produzierten Hormone (Cortisol) unter den Normalbereich senken. Ihr Arzt wird dies in einem solchen Fall durch Gabe geeigneter hormoneller Arzneimittel oder durch Anpassung der Dosierung korrigieren. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, falls Symptome wie Schwächegefühl, Ermüdung, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder niedriger Blutdruck auftreten.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Erhöhte Leberenzymwerte im Blut
  • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Übelkeit
    • Bauchschmerzen
    • Erbrechen
    • Durchfall
    • Hautreaktionen (Juckreiz, Ausschlag)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Allergische Reaktionen, selten auch schwerwiegend
    • Veränderungen bei Labormarkern
    • Verringerte Thrombozytenzahl
    • Kopfschmerzen
    • Schwindelgefühl
    • Schläfrigkeit
    • Hautreaktionen (nesselsuchtartig)
    • Haarausfall
    • Erschöpfung
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
    • Pyrexie (Fieber)
  • Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Schlaflosigkeit
    • Nervosität
    • Alkoholunverträglichkeit
    • Verlust oder Steigerung des Appetits
    • Kopfschmerzen
    • Kribbelndes oder stechendes Gefühl
    • Lichtempfindlichkeit
    • Nasenbluten
    • Dyspepsie (Verdauungsstörung)
    • Blähungen
    • Verfärbung der Zunge
    • Mundtrockenheit
    • Veränderung des Geschmackssinns
    • Hautrötung, trockene Haut, Juckreiz
    • Lichtempfindlichkeit (erhöhte Reaktion auf Sonnenlicht: Rötung, juckender Hautausschlag
    • Myalgie (Muskelschmerz)
    • Arthralgie (Gelenkschmerz)
    • Menstruationsbeschwerden
    • Azoospermie (geringe Spermienzahl)
    • Erektionsstörungen
    • Gynäkomastie (Vergrößerung des Brustgewebes männlicher Patienten)
    • Peripheres Ödem (Wassersucht der Extremitäten)
    • Unwohlsein
    • Hitzewallungen
    • Vorübergehende Abnahme von Testosteron, einem vom Körper hauptsächlich in den Hoden produzierten männlichen Geschlechtshormon (Androgen)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Ketoconazole HRA 200 mg
Diese Tablette ist nicht teilbar.
Ketoconazole HRA 200 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Ketoconazole HRA 200 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Ketoconazole HRA 200 mg
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
Ketoconazole HRA 200 mg
Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Lebererkrankungen
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit eine Lebererkrankung hatten. Sie müssen sich vor Beginn der Behandlung vergewissern, dass ihre Leberenzymwerte regelmäßig überwacht werden, und zwar einmal wöchentlich während des ersten Monats nach Beginn der Behandlung und anschließend einmal monatlich während der folgenden 6 Monate aufgrund des Risikos einer schwerwiegenden Hepatotoxizität. Falls die tägliche Dosis Ketoconazol durch Ihren Arzt erhöht wird, werden sie anschließend ebenfalls überprüft. Setzen Sie die Behandlung aus und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, falls Sie sich unwohl fühlen oder eines der folgenden Symptome auftritt:
        • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung, Gelbsucht, Bauchschmerzen oder dunkler Urin.
    • Besondere Dosierungsschemata
      • Falls Sie sich gleichzeitig zur Behandlung mit Ketoconazol einer Glucocorticoid-Ersatzbehandlung unterziehen, muss Ihr Arzt Sie darüber in Kenntnis setzen, wie Sie Ihre Glucocorticoid-Ersatzbehandlung anpassen können, wenn Sie besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sich einer chirurgischen Behandlung unterziehen oder an einer Infektion leiden. Darüber hinaus erhalten Sie einen Notfallausweis und ein Notfall-Glucocorticoid-Set.
    • Nebennierenfunktion
      • Ihre Nebennierenfunktion wird in regelmäßigen Abständen überwacht; dies stellt die Standardbehandlung bei der Nachsorge der Behandlung eines Cushing-Syndroms dar, da es während der Behandlung zu einer Nebennierenrindeninsuffizienz kommen kann. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, falls Symptome wie Schwächegefühl, Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder niedriger Blutdruck auftreten.
    • Herzerkrankungen
      • Ketoconazol kann den Herzschlag verändern - dies kann gefährlich sein. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, falls Sie während der Behandlung Palpitationen (Herzstolpern) oder unregelmäßigen Herzschlag bemerken.
    • Gleichzeitig auftretende entzündliche Erkrankungen/Autoimmunerkrankungen
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls Sie an einer Autoimmunerkrankung leiden. Sie werden in einem solchen Fall sorgfältig überwacht.
    • Kinder und Jugendliche
      • Dieses Arzneimittel wird nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen, da für diese Patienten keine Daten vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Schwindelgefühl oder Schläfrigkeit wurden während der Behandlung berichtet.
    • Führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn diese Symptome auftreten.
  • Schwangerschaft
    • Dieses Arzneimittel darf nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie Ihr Kind nicht, wenn Sie Ketaconazol einnehmen.
  • Das Arzneimittel ist zum Einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Einige Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Ketoconazol eingenommen werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach weiteren Informationen, wenn Sie Ketoconazol zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.
    • Zu den Arzneimitteln, bei denen Wechselwirkungen mit Ketoconazol auftreten können, gehören:
      • Pasireotid, ein anderes Arzneimittel zur Behandlung einer Untergruppe des Cushing-Syndroms, da es bei Patienten mit einer Herzerkrankung zu schweren Nebenwirkungen führen kann
      • Arzneimittel zum Einnehmen, die die Entstehung von Blutgerinnsel verhindern: Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban, Cilostazol, Warfarin und andere kumarinähnliche Arzneimittel
      • HIV-Arzneimittel wie Maraviroc, Indinavir, Nevirapin, Ritonavir
      • bestimmte Arzneimittel zur Krebsbehandlung wie Vincaalkaloide, Busulfan, Docetaxel, Erlotinib, Imatinib, Dasatinib, Sunitinib, Lapatinib, Nilotinib, Bortezomib, Paclitaxel, Vincristin, Vinblastin, Cabozantinib, Dabrafenib, Cabazitaxel, Crizotinib, Ibrutinib
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen: Rifabutin, Telithromycin, Rifampicin, Isoniazid, Clarithromycin, Isavuconazole
      • bestimmte Antidiabetika: Repaglinid, Saxagliptin, Tolbutamid
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen: Buspiron, Aripipazol, Haloperidol, Reboxetin, Risperidon
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen: Verapamil, Digoxin, Nadolol, Aliskiren
      • bestimmte Antikonvulsiva: Carbamazepin, Phenytoin
      • bestimmte Glucocorticoide: z. B. Budesonid, Fluticason, Dexamethason, Methylprednisolon, Ciclesonid
      • bestimmte starke Schmerzmittel (Narkotika): z. B. Alfentanyl, Fentanyl, Buprenorphin (Injektion und sublingual), Oxycodon
      • bestimmte Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen: Domperidon, Aprepitant
      • Naloxegol (Arzneimittel zur Behandlung von Verstopfungen, die speziell durch starke Schmerzmittel verursacht werden)
      • Solifenacin, Fesoterodin bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • sonstige Arzneimittel: Sildenafil, Tolterodin, Mitotan, Praziquantel, Eletriptan, Salmeterol, Bosentan, Midazolam (zur Injektion), Tadalafil, Vardenafil, Temsirolimus, Cinalcacet, Tacrolimus, Ebastin, Ciclosporin, Colchicin
    • Nehmen Sie während eines Zeitraums von mindestens 2 Stunden nach der Einnahme von Ketoconazol keine Antazida (z. B. Aluminiumhydroxid) oder andere Arzneimittel gegen Sodbrennen ein.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Trinken Sie während der Behandlung mit Ketoconazol keinen Alkohol.

Fragen und Antworten zu Ketoconazole HRA 200 mg

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Ketoconazole HRA® 200 mg vorkommen?

Frage von Miriam D.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin bzw. Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

Ketoconazole HRA® 200 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Simvastatin, Atorvastatin, Lovastatin (Arzneimittel zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte)
  • Eplerenon, Felodipin, Ranolazin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen)
  • Quetiapin, Sertindol, Pimozid (zur Behandlung von Depressionen)
  • Rivaroxaban, Apixaban, Warfarin, Phenprocoumon, Cilostazol (Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln)
  • Clarithromycin, Rifampicin, Telithromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
  • Verapamil, Aliskiren, Digoxin (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen)
  • Fentanyl, Buprenorphin, Oxycodon (zur Behandlung starker Schmerzen)
  • Dexamethason, Budesonid, Fluticason (Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten allergischen oder entzündlichen Erkrankungen)

und Weitere.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Alkohol Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit: Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Sie dürfen nicht stillen, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Ketoconazole HRA® 200 mg auftreten?

Frage von Nikolas C.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von Ketoconazole HRA® 200 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • erhöhte Werte bestimmter Leberenzyme im Blut

Häufige Nebenwirkungen (betrifft bis zu 1 von 10 Behandelten)

  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Hautreaktionen wie Juckreiz oder Ausschlag

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss Ketoconazole HRA® 200 mg eingenommen werden?

Frage von Carina L.

Die Dauer der Behandlung mit Ketoconazole HRA® 200 mg wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird Ketoconazole HRA® 200 mg eingenommen oder gegeben?

Frage von Ian N.

Bitte wenden Sie Ketoconazole HRA® 200 mg so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Als Anfangsdosis nehmen Erwachsenen üblicherweise 3- mal täglich 1 Tablette (insgesamt 600 Milligramm Ketoconazol). Die Dosis kann von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt an Ihren Bedarf angepasst werden, der übliche Bereich liegt zwischen 2-mal täglich 1 Tablette bis hin zu 3-mal täglich 2 Tabletten (400 - 1200 Milligramm Ketoconazol pro Tag).

Schlucken Sie die Tabletten immer mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit (etwa ein Glas Wasser).

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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