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Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
7
10x3 ml
3.685,00 € / 1 l
€ 10,00
€ 0,00
AVP/UVP1€ 110,55
VerfügbarVersandkostenfrei
  • PZN / EAN
    12910598 / 4150129105981
  • Darreichung
    Injektionslösung
  • Hersteller
    Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 300 E. Insulin lispro (E.coli)

Hilfsstoffe

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
  • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
  • Dinatriumhydrogenphosphat-7-Wasser
  • Zinkoxid
  • Glycerol
  • m-Cresol
  • Das Arzneimittel dient zur Behandlung des Diabetes mellitus. Die Wirkung von Insulin lispro setzt rascher ein als die des menschlichen Insulins, da das Insulinmolekül leicht verändert wurde.
  • Sie entwickeln dann Diabetes, wenn Ihre Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Insulin lispro ist ein Ersatz für Ihr eigenes Insulin und wird dazu verwendet, eine langfristige Blutzuckerkontrolle zu erzielen. Sein Wirkeintritt ist sehr rasch und die Wirkung hält kürzere Zeit an als bei Normalinsulin (2-5 Stunden). Üblicherweise sollten Sie Insulin lispro innerhalb von 15 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit anwenden.
  • Ihr Arzt kann Ihnen zusammen mit diesem Präparat ein länger wirkendes Insulin verschreiben. Jedes dieser Arzneimittel enthält eine eigene Gebrauchsinformation als Anleitung. Wechseln Sie nicht von sich aus Ihr Insulin, bis es Ihr Arzt für notwendig erachtet. Falls Sie Ihr Insulin wechseln sollten, seien Sie besonders vorsichtig.
  • Insulin lispro wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern eingesetzt.
  •  

  • Insulin lispro darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie vermuten, einen niedrigen Blutzuckergehalt (Hypoglykämie) zu bekommen.
    • wenn Sie allergisch gegen Insulin lispro oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Überprüfen Sie bitte jedes Mal die Packung und das Etikett des Fertigpens auf Namen und Insulinart, wenn Sie es aus der Apotheke holen. Vergewissern Sie sich, dass Sie das von Ihrem Arzt verschriebene Insulin lispro erhalten.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Um eine mögliche Übertragung von Krankheiten zu verhindern, darf jede Patrone nur von Ihnen allein benutzt werden, auch wenn die Nadel des Injektionsgeräts gewechselt wurde.
  • Dosierung
    • Üblicherweise sollten Sie Insulin lispro innerhalb von 15 Minuten vor einer Mahlzeit injizieren. Falls nötig, können Sie unmittelbar nach einer Mahlzeit injizieren. Ihr Arzt wird Ihnen aber sicher genau gesagt haben, wie viel, wann und wie oft Sie das Präparat anwenden sollten. Diese Anleitungen gelten nur für Sie persönlich. Folgen Sie diesen genau und suchen Sie regelmäßig Ihren behandelnden Arzt auf.
    • Falls Sie von Ihrem Arzt auf eine andere Insulinart umgestellt werden (z. B. von tierischem oder menschlichem Insulin auf ein Insulin-lispro-Produkt), könnten Sie mehr oder weniger davon benötigen als zuvor. Dies kann möglicherweise nur bei der 1. Injektion sein oder ein stufenweiser Übergang über mehrere Wochen oder Monate.
    • Injizieren Sie Insulin lispro unter die Haut (subkutane Anwendung). Sie sollten es nur dann in einen Muskel injizieren, wenn Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie sich mehr Insulin spritzen, als Sie sollten, oder Sie unsicher sind, wie viel Sie gespritzt haben, kann es zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel kommen. Überprüfen Sie Ihren Blutzucker. Wenn Ihr Blutzuckergehalt zu niedrig ist (leichte Hypoglykämie), essen Sie bitte Traubenzuckertabletten, Zucker oder trinken Sie ein zuckerhaltiges Getränk. Danach essen Sie bitte Früchte, Kekse oder ein Sandwich, so wie es Ihr Arzt empfohlen hat, und ruhen Sie danach. Dies wird Ihnen sehr oft über einen leichten Blutzuckerabfall oder eine kleinere Insulinüberdosierung hinweghelfen.
    • Falls es Ihnen schlechter gehen sollte und Ihr Atem verflacht und Sie blass werden, teilen Sie dies Ihrem Arzt sofort mit. Eine Glukagoninjektion kann einen schweren Blutzuckerabfall beheben. Essen Sie nach der Glukagoninjektion Traubenzucker oder Zucker. Falls Sie auf Glukagon nicht ansprechen sollten, müssen Sie im Krankenhaus behandelt werden. Fragen Sie Ihren Arzt, er wird Sie über Glukagon aufklären.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie sich weniger Insulin spritzen, als Sie sollten, oder Sie unsicher sind, wie viel Sie gespritzt haben, kann es zu einem hohen Blutzuckerspiegel kommen. Überprüfen Sie Ihren Blutzucker.
    • Falls Hypoglykämien (niedriger Blutzuckerspiegel) oder Hyperglykämien (hoher Blutzuckerspiegel) nicht behandelt werden, können sie schwerwiegende Folgen haben und Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Flüssigkeitsverlust, Bewusstlosigkeit, Koma oder sogar den Tod verursachen.
    • Drei einfache Maßnahmen zur Vermeidung eines zu niedrigen oder zu hohen Blutzuckers sind:
      • Halten Sie immer Ersatzspritzen und eine Ersatzdurchstechflasche Insulin lispro oder einen Ersatzpen und Ersatzpatronen in Reserve, falls Sie Ihren Fertigpen verlieren oder dieser beschädigt ist.
      • Tragen Sie Ihren Diabetikerausweis immer bei sich.
      • Halten Sie immer Traubenzucker bereit.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Wenn Sie sich weniger Insulin lispro spritzen, als Sie sollten, kann es zu einem hohen Blutzuckerspiegel kommen.
    • Wechseln Sie nicht von sich aus Ihr Insulin, bis es Ihr Arzt für notwendig erachtet.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Eine systemische Allergie ist selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen). Diese Allergieform ist bei Insulinanwendung im Allgemeinen sehr selten. Die Symptome sind:
    • Ausschlag am ganzen Körper
    • Atemschwierigkeiten
    • keuchender Atem
    • Blutdruckabfall
    • rascher Herzschlag
    • Schwitzen
  • Wenn Sie glauben, diese Art der Insulinallergie durch Insulin lispro zu bekommen, teilen Sie dies bitte sofort Ihrem Arzt mit.
  • Eine lokale Allergie tritt häufig auf (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen). Einige Patienten entwickeln Hautrötungen, Schwellungen oder Juckreiz im Bereich des Injektionsortes. Diese Symptome verschwinden im Laufe einiger Tage bis Wochen.
  • Falls Ihnen das passiert, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt mit.
  • Hautveränderungen an der Injektionsstelle
    • Lipodystrophie tritt gelegentlich auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen). Wenn Sie Insulin zu oft in dieselbe Stelle injizieren, kann das Fettgewebe schrumpfen (Lipoatrophie) oder dicker werden (Lipohypertrophie, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen). Außerdem können Knoten unter der Haut durch die Ansammlung eines Proteins namens Amyloid verursacht werden (kutane Amyloidose; es ist nicht bekannt, wie häufig dies auftritt). Das Insulin wirkt möglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren. Wechseln Sie die Injektionsstelle bei jeder Injektion, um diesen Hautreaktionen vorzubeugen.
    • Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen, z. B. Schwellungen in den Armen oder Fußgelenken) wurden berichtet, vor allem bei Beginn der Insulinbehandlung oder Änderung der Insulinbehandlung, um die Blutzuckereinstellung zu verbessern.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Probleme, die bei Diabetes auftreten können
    • Hypoglykämie
      • Hypoglykämie (niedriger Blutzuckergehalt) heißt, Sie haben nicht genug Zucker im Blut. Dies kann folgende Ursachen haben:
        • Sie haben zu viel Insulin genommen;
        • Sie haben Mahlzeiten ausgelassen oder verzögert oder Ihre Diät geändert;
        • Sie haben vor oder nach einer Mahlzeit zu viel Sport getrieben oder zu hart gearbeitet;
        • Sie haben eine Infektion oder Krankheit (besonders Durchfall oder Erbrechen);
        • Es gibt eine Veränderung in Ihrem Insulinbedarf; oder
        • Sie haben eine sich verschlechternde Nieren- oder Lebererkrankung.
      • Alkohol und einige Arzneimittel können den Blutzuckerspiegel beeinflussen.
      • Die ersten Symptome eines niedrigen Blutzuckers kommen üblicherweise schnell und bestehen in:
        • Müdigkeit
        • Herzjagen
        • Nervosität oder Zittern
        • Krankheitsgefühl
        • Kopfschmerzen
        • kalter Schweiß
    • Wenn Sie die Warnsymptome nicht sicher erkennen, sollten Sie Situationen, wie z. B. Autofahren vermeiden, in denen Sie sich oder andere aufgrund einer Hypoglykämie in Gefahr bringen könnten.
    • Hyperglykämie und diabetische Ketoazidose
      • Hyperglykämie (zu viel Zucker im Blut) heißt, dass Ihr Körper nicht genug Insulin hat. Eine Hyperglykämie kann verursacht sein durch:
        • Keine Anwendung von Insulin lispro oder anderem Insulin.
        • Anwendung von weniger Insulin als vom Arzt vorgeschrieben.
        • Wesentlich mehr Nahrungsaufnahme als die Diät erlaubt oder
        • Fieber, Infektion oder emotionaler Stress.
      • Eine Hyperglykämie kann zu einer diabetischen Ketoazidose führen. Die ersten Symptome kommen langsam im Verlauf mehrerer Stunden bis Tage. Dies sind:
        • Schläfrigkeit
        • Appetitlosigkeit
        • gerötetes Gesicht
        • fruchtiger Geruch des Atems
        • Durst
        • Krankheitsgefühl oder Krankheit
      • Schwerwiegende Symptome sind schweres Atmen und ein rascher Pulsschlag.
      • Nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.
    • Krankheit
      • Falls Sie krank sind oder sich krank fühlen sollten, kann sich Ihr Insulinbedarf verändern. Selbst dann, wenn Sie nicht normal essen sollten, benötigen Sie trotzdem Insulin. Untersuchen Sie Ihren Harn oder Ihr Blut, folgen Sie den ärztlichen Empfehlungen und besprechen Sie alles mit Ihrem Arzt.

 

Patientenhinweise
Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml
Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.
Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Insulin lispro in einem Fertigpen ist nur für Injektionen unter die Haut geeignet. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Insulin auf eine andere Art und Weise spritzen müssen.
    • Hautveränderungen an der Injektionsstelle
      • Die Injektionsstelle ist regelmäßig zu wechseln, um Hautveränderungen, wie z. B. Knoten unter der Haut, vorzubeugen. Das Insulin wirkt möglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren.
      • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie aktuell in einen Bereich mit Knoten injizieren, bevor Sie mit der Injektion in einen anderen Bereich beginnen. Ihr Arzt weist Sie möglicherweise an, Ihren Blutzucker engmaschiger zu überwachen und die Dosis Ihres Insulins oder Ihrer anderen Antidiabetika anzupassen.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Insulin anwenden:
        • Falls Ihr Blutzucker durch Ihre augenblickliche Insulintherapie gut unter Kontrolle ist, können Sie - falls Ihr Blutzuckergehalt einen zu niedrigen Wert erreicht - möglicherweise die Warnsymptome nicht mehr spüren. Sie sollten sorgfältig planen, wann Sie Ihre Mahlzeiten einnehmen, wie oft und wie intensiv Sie Sport treiben. Sie sollten auch regelmäßig Ihre Blutzuckerspiegel kontrollieren, indem Sie häufig den Blutzucker messen.
        • Einige wenige Patienten, bei denen nach der Umstellung von tierischem auf menschliches Insulin eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) eintrat, berichteten, dass die Frühwarnsymptome geringer ausgeprägt oder andersartig waren. Falls Sie häufiger Unterzuckerungen (Hypoglykämien) haben sollten oder Sie diese nur schwer erkennen können, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.
        • Falls Sie einige der folgenden Fragen mit „Ja" beantworten, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt, Apotheker oder Ihrer Diabetesberaterin mit.
          • Wurden Sie kürzlich krank?
          • Haben Sie Probleme mit Ihren Nieren oder der Leber?
          • Treiben Sie mehr Sport als üblich?
        • Sie sollten Ihrem Arzt, Apotheker oder Ihrer Diabetesberaterin auch mitteilen, wenn Sie eine Reise planen. Die Zeitverschiebung zwischen verschiedenen Ländern kann bedeuten, dass Sie Ihre Injektionen und Mahlzeiten zu anderen Zeitpunkten als zu Hause einnehmen müssen.
        • Einige Patienten mit schon lange bestehendem Typ-2-Diabetes mellitus, die auch unter einer Herzerkrankung litten oder bereits einen Schlaganfall hatten, entwickelten unter einer Kombinationsbehandlung von Pioglitazon und Insulin eine Herzinsuffizienz. Sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz auftreten, dies können eine ungewöhnliche Atemnot, eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (Ödeme) sein.
        • Dieser Pen wird für Blinde oder Sehbehinderte ohne Unterstützung einer im Gebrauch des Pens geschulten Person nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Ihre Reaktions- oder Konzentrationsfähigkeit kann im Fall des Auftretens einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) verringert sein. Bedenken Sie dies bitte in allen Situationen, in denen Sie sich und andere Personen einem Risiko aussetzen könnten (z. B. beim Fahren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen). Sie sollten mit Ihrem Arzt über die Ratsamkeit des Führens von Kraftfahrzeugen sprechen, wenn bei Ihnen:
      • häufige Hypoglykämie-Episoden auftreten,
      • die Hypoglykämie-Warnzeichen vermindert sind oder fehlen.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Der Insulinbedarf sinkt üblicherweise während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate und steigt danach für die restlichen 6 Monate an.
  • Wenn Sie stillen, kann eine Anpassung der Insulindosierung oder der Diät notwendig sein.
  • Überprüfen Sie bitte jedesmal die Packung und das Patronenetikett auf Namen und Insulinart, wenn Sie es aus der Apotheke holen. Vergewissern Sie sich, dass Sie das von Ihrem Arzt verschriebene Arzneimittel erhalten.
  • Zubereitung
    • Insulin lispro ist bereits in Wasser gelöst, so dass Sie es nicht mehr mischen müssen. Sie dürfen es aber nur dann verwenden, wenn es wie Wasser aussieht. Es muss klar, farblos und ohne feste Bestandteile sein. Überprüfen Sie dies vor jeder Injektion.
  • Vorbereitung des Pens
    • Insulin lispro in einem Fertigpen ist nur für Injektionen unter die Haut geeignet. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie Insulin auf eine andere Art und Weise spritzen müssen.
    • Waschen Sie zuerst Ihre Hände.
    • Lesen Sie die Instruktionen, wie Ihr Fertigpen anzuwenden ist. Beachten Sie diese Anweisungen sorgfältig. Hier sind einige Punkte zur Erinnerung.
    • Verwenden Sie eine saubere Nadel.
    • Führen Sie immer vor jeder Injektion einen Sicherheitstest durch.
  • Anwendung
    • Säubern Sie Ihre Haut, wie es Ihnen gelehrt wurde, bevor Sie injizieren. Spritzen Sie unter die Haut, so wie Sie es gelernt haben. Spritzen Sie nicht direkt in eine Vene. Belassen Sie die Nadel nach dem Spritzen für 5 Sekunden in der Haut, um sicherzustellen, dass Sie die gesamte Dosis injiziert haben. Massieren Sie die Einstichstelle nicht. Vergewissern Sie sich, dass Sie zumindest 1 cm von der letzten Einstichstelle entfernt spritzen und dass Sie die Einstichstellen laufend wechseln, so wie es Ihnen gelehrt wurde.
    • Es spielt keine Rolle, welche Injektionsstelle Sie benutzen; egal ob Oberarm, Oberschenkel, Gesäß oder Bauch, Ihre Insulin lispro-Injektion wird immer schneller wirken als Normalinsulin.
    • Sie dürfen Insulin lispro nicht intravenös spritzen. Injizieren Sie Insulin lispro so, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Diabetesberaterin gezeigt haben. Ausschließlich Ihr Arzt darf Insulin lispro intravenös injizieren. Er wird das allerdings nur unter besonderen Umständen tun, wie bei einer Operation oder wenn Sie erkrankt sind und Ihr Blutglukosespiegel zu hoch ist.
  • Nach der Injektion
    • Sobald Sie die Injektion beendet haben, entfernen Sie die Nadel mit Hilfe der äußeren Schutzkappe vom Pen. Verwenden Sie nur Ihre eigenen Nadeln. Verwenden Sie nur Ihren eigenen Pen. Setzen Sie die Schutzkappe wieder auf Ihren Pen auf. Lassen Sie die Patrone im Pen.
  • Weitere Injektionen
    • Verwenden Sie für jede Injektion mit dem Fertigpen eine neue Nadel. Führen Sie immer vor jeder Injektion einen Sicherheitstest durch. Die Anzahl der verbliebenen Einheiten können Sie anhand der Position des Kolbens auf der Insulinskala abschätzen.
    • Mischen Sie kein anderes Insulin in Ihrem Fertigpen. Wenn der Fertigpen leer ist, verwenden Sie ihn nicht noch einmal. Fragen Sie Ihren Apotheker oder Ihre Diabetesberaterin bezüglich einer sorgfältigen Entsorgung.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Ihr Insulinbedarf kann sich verändern, falls Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • eine Antibabypille,
      • Steroide,
      • Schilddrüsenersatzhormone,
      • Tabletten gegen erhöhten Blutzucker,
      • Acetylsalicylsäure,
      • Sulfonamide,
      • Octreotid,
      • Beta-2-Sympathomimetika (z. B. Ritodrin, Salbutamol oder Terbutalin),
      • Betablocker oder
      • bestimmte Arzneimittel gegen Depression (Monoaminoxidaseinhibitoren oder selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer),
      • Danazol,
      • bestimmte ACE-Hemmer (= Angiotensin Converting Enzym-Hemmer), wie z. B. Captopril, Enalapril oder
      • Angiotensin-II-Rezeptorblocker.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Anwendung zusammen mit Alkohol
    • Wenn Sie Alkohol trinken, kann sich Ihr Blutzuckerspiegel verändern. Ihr Insulinbedarf kann sich dadurch ebenfalls verändern.

Fragen und Antworten zu Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml

Welche Nebenwirkungen können durch die Anwendung von Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml auftreten?

Frage von Ismail A.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Bitte informieren Sie sich, was bei einer Unterzuckerung zu tun ist.

Häufige Nebenwirkungen können 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • Reaktion an der Einstichstelle
  • Schmerzen
  • Schwellungen oder Juckreiz an der Einstichstelle

Gelegentliche Nebenwirkungen: können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • Hautreaktionen an der Einstichstelle: Fettgewebe kann schrumpfen oder dicker werden
  • An der Einstichstelle können Knoten entstehen

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Anwendung von Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml vorkommen?

Frage von Arvid S.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Andere Medikamente zur Behandlung von Diabetes
  • Acetylsalicylsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und leichtem Fieber aber auch um die Blutgerinnung zu hemmen)
  • Escitalopram, Citalopram, Sertralin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
  • Captopril oder Enalapril (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck)
  • Losartan oder Valsartan etc. (Arzneimittel von Bluthochdruck)

Schwangerschaft und Stillzeit: Der Insulinbedarf kann in den ersten drei Monaten sinken. In den danach folgenden sechs Monaten steigt dieser üblicherweise wieder. In der Stillzeit spricht nach Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt nichts gegen die Anwendung.

Alkohol: Die Anwendung von übermäßigem Alkohol wird nicht empfohlen, da dieses eine Blutzucker senkende Wirkung oder eine steigende Wirkung hervorrufen kann.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml angewendet oder gegeben?

Frage von Kai Q.

Bitte wenden Sie LYUMJEV so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Liprolog 100 Einheiten/ml wird unter die Haut gespritzt (Injiziert). Die Verabreichung erfolgt innerhalb von 15 Minuten vor Beginn einer Mahlzeit oder falls nötig unmittelbar nach einer Mahlzeit.

Die Dosierung ist von Ihrem Blutzucker abhängig. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie darüber informieren, wie zu dosieren ist.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml angewendet werden?

Frage von Cem B.

Die Dauer der Behandlung mit Insulin lispro Sanofi® 100 Einheiten/ml wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel über einen längeren bis dauerhaften Zeitraum angewendet.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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