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ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
7
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0,32 € / 1 St.
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AVP/UVP1€ 32,24
VerfügbarVersandkostenfrei
  • PZN / EAN
    17857756 / 4150178577562
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Marke
    Rosuvastatin
  • Hersteller
    Biocon Pharma Malta I Limited

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 41.58 mg Rosuvastatin hemicalcium

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Eisen(III)-oxid, rot
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Crospovidon
  • Cellulose, mikrokristallin Typ Avicel PH 102
  • Triacetin
  • Calciumhydrogenphosphat
  • 153 mg Lactose-1-Wasser
  • Titandioxid
  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bezeichnet werden.
  • Es wurde Ihnen verschrieben, weil
    • Sie einen hohen Cholesterinwert haben. Dies bedeutet, dass Sie gefährdet sind, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Das Präparat wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren angewendet, um einen hohen Cholesterinwert zu behandeln.
  • Ihnen wurde empfohlen ein Statin einzunehmen, da es nicht ausreichend war Ihre Ernährung zu ändern und mehr Sport zu betreiben, um Ihren Cholesterinspiegel zu verbessern. Sie sollten Ihre cholesterinarme Ernährung weiterführen und Sport treiben, während Sie das Präparat einnehmen.
  • Oder
    • Sie leiden an anderen Faktoren, die das Risiko eines Herzinfarkts, Schlaganfalls oder damit verbundene Gesundheitsprobleme erhöhen.
  • Ein Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Probleme können durch eine Krankheit namens Atherosklerose verursacht werden. Atherosklerose entsteht durch Fettablagerungen in Ihren Arterien.
  • Warum ist es wichtig, das Präparat weiter einzunehmen?
    • Es wird verwendet, um den Gehalt von Fettsubstanzen, Lipide genannt, im Blut zu korrigieren. Das häufigste ist Cholesterin.
    • Es gibt verschiedene Arten von Cholesterin im Blut - „schlechtes" Cholesterin (LDL-C) und „gutes" Cholesterin (HDL-C).
      • Das Arzneimittel kann das „schlechte" Cholesterin reduzieren und das „gute" Cholesterin erhöhen.
      • Seine Wirkung besteht darin, die Produktion von „schlechtem" Cholesterin in Ihrem Körper zu hemmen. Weiterhin verbessert es die Fähigkeit Ihres Körpers dieses aus Ihrem Blut zu entfernen.
  • Bei den meisten Menschen beeinflusst hohes Cholesterin nicht die Art und Weise wie sie sich fühlen, da es zu keinen Symptomen führt. Falls dies jedoch nicht behandelt wird, können sich Fettablagerungen an den Wänden Ihrer Blutgefäße bilden, was dazu führt, dass sich diese verengen.
  • Manchmal können sich diese verengten Blutgefäße verstopfen, was die Blutzufuhr zum Herzen oder Gehirn unterbricht und zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führt. Durch das Absenken Ihres Cholesterinspiegels kann sich das Risiko eines Herzinfarkts, eines Schlaganfalls oder verbundene Gesundheitsprobleme verringern.
  • Sie sollten die Einnahme fortsetzen, auch wenn Ihr Cholesterinwert den Normbereich erreicht hat, da das Arzneimittel ein erneutes Ansteigen Ihres Cholesterinwertes und die Bildung von Fettablagerungen verhindert. Beenden Sie jedoch die Einnahme, wenn Ihr Arzt es Ihnen sagt oder falls Sie schwanger geworden sind.

       

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen das Präparat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung anwenden.
    • wenn Sie schwanger sind oder versuchen schwanger zu werden.
    • wenn Sie stillen.
    • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.
    • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden.
    • wenn Sie an wiederholten oder unerklärten Muskelbeschwerden oder -schmerzen leiden.
    • wenn Sie eine Arzneimittelkombination mit den Wirkstoffen Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir anwenden (zur Behandlung einer viralen Infektion der Leber namens Hepatitis C).
    • wenn Sie ein Arzneimittel namens Ciclosporin einnehmen (zum Beispiel verwendet nach einer Organtransplantation).
    • wenn Sie nach der Einnahme des Arzneimittel oder anderen verwandten Arzneimitteln jemals einen schweren Hautausschlag oder Hautablösung, Blasenbildung und/oder Entzündungen im Mund entwickelt haben.
  • Wenn Sie der Meinung sind, dass einer dieser Umstände auf Sie zutrifft (oder Sie Zweifel haben), nehmen Sie diese Tabletten nicht ein, bevor Sie bei Ihrem Arzt nachgefragt haben.
  • Nehmen Sie die höchste Dosis außerdem nicht ein,
    • wenn Sie an einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung leiden (wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt).
    • wenn Ihre Schilddrüse nicht richtig arbeitet.
    • wenn eine persönliche oder Familiengeschichte von Muskelproblemen oder eine vorherige Vorgeschichte von Muskelproblemen bei Einnahme von cholesterin-senkenden Arzneimitteln vorliegt.
    • wenn Sie regelmäßig große Mengen an Alkohol zu sich nehmen.
    • wenn Sie von asiatischer Abstammung sind (Japanisch, Chinesisch, Filipino, Vietnamesisch, Koreanisch und Indisch).
    • Wenn Sie andere Arzneimittel ,Fibrate genannt, einnehmen um Ihren Cholesterinspiegel zu senken.
  • Wenn Sie der Meinung sind, dass einer dieser Umstände auf Sie zutrifft (oder Sie Zweifel haben), nehmen Sie diese Tabletten nicht ein, bevor Sie bei Ihrem Arzt nachgefragt haben.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Wenn Sie das Arzneimittel bei hohem Cholesterinspiegel einnehmen:
      • Anfangsdosis
        • Ihre Behandlung mit dem Arzneimittel muss mit einer 5 mg oder 10 mg Dosis beginnen, auch wenn Sie zuvor eine höhere Dosis eines anderen Statins eingenommen haben. Die Auswahl Ihrer Anfangsdosis hängt ab von:
          • Ihrem Cholesterinspiegel.
          • Ihrem Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
          • dem Umstand, ob Sie Faktoren aufweisen, die Sie anfälliger für mögliche Nebenwirkungen machen.
        • Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, welche Anfangsdosis des Arzneimittels sich am besten für Sie eignet.
        • Ihr Arzt entscheidet möglicherweise Ihnen die niedrigste Dosis (5 mg) zu geben, wenn:
          • Sie asiatischer Abstammung sind (Japanisch, Chinesisch, Filipino, Vietnamesisch, Koreanisch und Indisch).
          • Sie über 70 Jahre alt sind.
          • Sie an moderaten Nierenproblemen leiden.
          • bei Ihnen ein Risiko auf Muskelerkrankungen und -schmerzen besteht (Myopathie).
      • Erhöhung der Dosis und maximale tägliche Dosis
        • Ihr Arzt entscheidet möglicherweise Ihre Dosis zu erhöhen. Dies ist um sicherzustellen, dass Sie die Menge einnehmen, die für Sie geeignet ist. Wenn Sie die Behandlung mit der Einnahme von 5 mg begonnen haben, entscheidet Ihr Arzt möglicherweise, Ihre Dosis zu verdoppeln, und verordnet Ihnen zunächst 10 mg, danach 20 mg und, wenn nötig, 40mg. Wenn Sie die Behandlung mit der Einnahme von 10 mg begonnen haben, entscheidet Ihr Arzt möglicherweise, Ihre Dosis zu verdoppeln, und verordnet Ihnen zunächst 20 mg und danach, wenn nötig, 40 mg. Es besteht ein Abstand von 4 Wochen zwischen jeder Dosisanpassung.
        • Die maximale tägliche Dosis des Arzneimittels ist 40 mg. Diese wird nur bei Patienten mit einem hohen Cholesterinspiegel und einem hohen Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle angewendet, bei denen der Cholesterinspiegel nicht genügend gesenkt werden kann mit 20 mg.
    • Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, um Ihr Risiko an einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder verbundenen Gesundheitsproblemen zu erleiden zu reduzieren:
      • Die empfohlene tägliche Dosis ist 20 mg. Ihr Arzt wird sich jedoch möglicherweise dazu entscheiden, Ihnen eine niedrigere Dosis zu verschreiben, wenn einer der obengenannten Faktoren auf Sie zutrifft.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren
      • Die Dosisspanne für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahre reicht von 5 mg bis 20 mg einmal täglich. Die gewöhnliche Anfangsdosis ist 5 mg täglich und Ihr Arzt erhöht Ihre Dosis möglicherweise allmählich, um die richtige Menge des Arzneimittels für Sie zu finden. Die maximale Dosis des Präparats beträgt 10 oder 20 mg täglich und ist abhängig von der Grunderkrankung, die behandelt wird. Nehmen Sie Ihre Dosis einmal täglich ein.
      • Das Arzneimittel mit 40 mg sollte bei Kindern nicht angewendet werden.
    • Regelmäßige Cholesterin-Untersuchungen
      • Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt für regelmäßige Cholesterin-Untersuchungen aufsuchen damit sichergestellt werden kann, dass Ihr Cholesterinspiegel den richtigen Wert erreicht hat und dieser aufrechterhalten wird. Ihr Arzt erhöht möglicherweise Ihre Dosis, damit Sie die geeignete Menge des Arzneimittels erhalten.

 

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus um Rat. Falls Sie ins Krankenhaus müssen oder eine Behandlung aufgrund einer anderen Erkrankung erhalten, teilen Sie dem medizinischen Fachpersonal mit, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, setzen Sie die Einnahme am nächsten Tag wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel beendenwollen. Ihr Cholesterinspiegel erhöht sich möglicherweise erneut, wenn Sie die Einnahme beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Es ist wichtig, dass Sie wissen, welche Art von Nebenwirkungen dies sein können. Diese sind normalerweise leicht und verschwinden nach einem kurzen Zeitraum.
  • Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie:
    • an einer der folgenden allergischen Reaktionen leiden:
      • Atembeschwerden, mit oder ohne Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen.
      • Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, welche Schluckbeschwerden verursachen.
    • Schwerer Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung).
    • an ungewöhnlichen Muskelschmerzen oder Muskelbeschwerden leiden, die länger anhalten, als Sie es erwarten. Symptome in Muskeln kommen häufiger bei Kindern und Jugendlichen vor als bei Erwachsenen. Wie bei anderen Statinen wurden bei einer sehr geringen Anzahl von Patienten unangenehme Muskelbeschwerden beobachtet. Selten haben diese zu potenziell lebensgefährlichen Muskelschäden geführt, bekannt als Rhabdomyolyse.
    • ein Lupus-ähnliches Syndrom haben (einschließlich Hautausschlag, Gelenkerkrankungen und Auswirkungen auf die Blutzellen).
    • einen Muskelriss haben.
    • rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Körperstamm, oft mit einer Blase in der Mitte, Hautablösung, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, im Genitalbereich und an den Augen. Diesen schwerwiegenden
      Hautausschlägen können Fieber und grippeähnlichen Symptomen vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom).
    • ausgedehnter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittel-Hypersensitivitätssyndrom).
  • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Kopfschmerzen
    • Bauchschmerzen
    • Verstopfung
    • Übelkeit
    • Muskelschmerzen
    • Schwächegefühl
    • Schwindel
    • Ein Anstieg von Protein im Urin - dies normalisiert sich üblicherweise von allein, ohne dass die Einnahme des Arzneimittels abgebrochen werden muss
    • Blutzuckererkrankung (Diabetes): Dies ist wahrscheinlicher, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels überwachen.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Hautausschlag, Juckreiz oder weitere Hautreaktionen
    • Ein Anstieg von Protein im Urin - dies normalisiert sich üblicherweise von allein, ohne dass die Einnahme des Arzneimittels abgebrochen werden muss
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Anzeichen wie Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, starkem Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung). Wenn Sie glauben, dass Sie eine allergische Reaktion haben, beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
    • Muskelerkrankungen bei Erwachsenen. Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnliche Muskelschmerzen haben, die länger als erwartet andauern.
    • schwerwiegende Bauchschmerzen (entzündete Bauchspeicheldrüse)
    • Anstieg von Leberenzymen im Blut
    • Erhöhte Neigung zu Blutungen oder Blutergüssen aufgrund einer verminderten Anzahl an Blutplättchen
    • Lupus-ähnliches Syndrom (einschließlich Hautausschlag, Gelenkerkrankungen und Auswirkungen auf die Blutzellen).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Patienten betreffen):
    • Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen)
    • Hepatitis (eine entzündete Leber)
    • Spuren von Blut im Urin
    • Nervenschaden in Ihren Beinen und Armen (wie zum Beispiel Taubheit)
    • Gelenkschmerzen
    • Gedächtnisverlust
    • Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie)
  • Nebenwirkungen, bei denen die Häufigkeit unbekannt ist, können einschließen:
    • Diarrhöe (Durchfall)
    • Husten
    • Kurzatmigkeit
    • Ödem (Schwellungen)
    • Schlafstörungen. einschließlich Schlaflosigkeit und Alpträume
    • Sexuelle Störungen
    • Depressionen
    • Atemprobleme, einschließlich langanhaltenden Hustens und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
    • Sehnenverletzungen
    • anhaltende Muskelschwäche
    • Myasthenia gravis (eine Erkrankung, die zu allgemeiner Muskelschwäche führt, einschließlich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur).
    • Okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht).
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie in Ihren Armen oder Beinen ein Schwächegefühl verspüren, das sich nach Phasen der Aktivität, des Doppeltsehens oder des Hängens Ihrer Augenlider, Schluckbeschwerden oder Kurzatmigkeit verschlimmert.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten
Diese Tablette ist nicht teilbar.
ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten
Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordet.
ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten
Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten
Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
ROSUVASTATIN Biocon 40 mg Filmtabletten
Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie an Problemen mit Ihrer Niere leiden.
      • wenn Sie an Problemen mit Ihrer Leber leiden.
      • wenn Sie bereits an wiederholten oder unerklärlichen Muskelbeschwerden oder -schmerzen litten, eine persönliche oder familiäre Vorgeschichte von Muskelproblemen vorliegt oder eine vorherige Vorgeschichte von Muskelproblemen bei Einnahme von cholesterinsenkenden Arzneimitteln besteht. Teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie unerklärliche Muskelschmerzen haben, besonders wenn Sie sich nicht wohl fühlen oder Fieber haben. Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker ebenfalls mit, wenn Sie eine anhaltende Muskelschwäche haben.
      • Wenn Sie Myasthenie (eine Erkrankung mit allgemeiner Muskelschwäche, einschließlich in einigen Fällen einer Schwäche der Atemmuskulatur) oder okuläre Myasthenie (eine Erkrankung, die eine Muskelschwäche der Augen verursacht) haben oder hatten, da Statine diese Erkrankung manchmal verschlimmern oder zum Auftreten von Myasthenie
        führen können.
      • wenn Sie regelmäßig große Mengen an Alkohol zu sich nehmen.
      • wenn Ihre Schilddrüse nicht richtig arbeitet.
      • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, Fibrate genannt, um Ihren Cholesterinspiegel zu senken. Bitte lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig durch, auch wenn Sie zuvor Arzneimittel für einen hohen Cholesterinspiegel eingenommen haben.
      • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, um eine HIV Infektion zu behandeln, z.B. Ritonavir mit Lopinavir und/oder Atazanavir, bitte beachten Sie die Einnahme des Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln.
      • wenn Sie ein Arzneimittel namens Fusidinsäure (ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen) einnehmen oder in den letzten 7 Tagen eingenommen haben, oral oder durch Injektionen. Die Kombination von Fusidinsäure und dem Arzneimittel kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen. Bitte beachten Sie die Kategorie "Wechselwirkungen".
      • wenn Sie über 70 Jahre alt sind (da Ihr Arzt die für Sie geeignete Anfangsdosis wählen muss).
      • wenn Sie an schwerwiegenden Atemproblemen leiden.
      • wenn Sie asiatischer Abstammung sind - das heißt, Japanisch, Chinesisch, Filipino, Vietnamesisch, Koreanisch oder Indisch. Ihr Arzt muss die für Sie geeignete Anfangsdosis wählen.
      • Schwerwiegende Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit dem Arzneimittel berichtet. Beenden Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie eines der genannten Symptome bemerken.
    • Wenn Sie von einem oder mehreren der oben genannten Punkte betroffen sind (oder falls Sie sich nicht sicher sind), nehmen Sie das Arzneimittel, insbesonders in der 40 mg Dosierung (die höchste Dosis) nicht ein und lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, bevor Sie jegliche Dosis des Arzneimittels einnehmen.
    • Ihr Arzt wird Sie sorgfältig beobachten während Sie dieses Arzneimittel einnehmen, sollten Sie an Diabetes leiden oder sollte das Risiko bestehen, dass Sie an Diabetes erkranken. Sie sind voraussichtlich gefährdet Diabetes zu entwickeln, wenn Ihr Blut einen hohen Zuckerund Fettspiegel aufweist, Sie übergewichtig sind und an einem hohen Blutdruck leiden.
    • Bluttests
      • Bei einer geringen Anzahl von Patienten kann Statin die Leber beeinträchtigen. Dies kann durch einen einfachen Test herausgefunden werden, welcher das Blut auf erhöhte Level von Leberenzymen untersucht. Daher wird Ihr Arzt normalerweise diesen Bluttest (Leberfunktionstest) vor und während Ihrer Behandlung mit dem Arzneimittel durchführen.
      • Ihr Arzt wird regelmäßig Ihren Cholesterinspiegel überprüfen, um sicherzustellen, dass Ihr Cholesterinspiegel den richtigen Wert erreicht hat und aufrechterhält.
    • Kinder und Jugendliche
      • Wenn der Patient jünger als 6 Jahre alt ist: Das Arzneimittel darf bei Kindern, die jünger als 6 Jahre alt sind nicht angewendet werden.
      • Wenn der Patient unter 18 Jahre alt ist: Das Arzneimittel in der 40 mg Dosierung ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet.

 

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Einige Patienten leiden an Schwindel unter der Behandlung mit dem Arzneimittel. Wenn Sie an Schwindel leiden, fragen Sie Ihren Arzt bevor Sie versuchen Fahrzeuge zu führen oder Maschinen zu bedienen
  • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen.
  • Falls Sie schwanger werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen, müssen Sie die Einnahme umgehend beenden und Ihren Arzt informieren. Frauen sollten während der Einnahme des Arzneimittels vermeiden schwanger zu werden, indem sie geeignete Verhütungsmittel anwenden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel einmal täglich ein.
  • Nehmen Sie jede Tablette unzerkaut mit Wasser ein.
  • Sie können sie zu jeder Tageszeit mit oder ohne Nahrung einnehmen.
  • Versuchen Sie die Tablette immer zur selben Zeit einzunehmen, dies hilft Ihnen, sich an die Einnahme zu erinnern.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Ciclosporin (wird z.B. nach einer Organtransplantation verwendet)
      • Warfarin oder Clopidogrel (oder andere Arzneimittel zur Blutverdünnung)
      • Fibrate (wie zum Beispiel Gemfibrozil, Fenofibrat) oder andere Arzneimittel die den Cholesterinspiegel senken (wie zum Beispiel Ezetimib)
      • Antazida (verwendet, um die Säure im Magen zu neutralisieren)
      • Erythromycin (ein Antibiotikum)
      • Fusidinsäure (ein Antibiotikum - Sie werden vorläufig die Behandlung mit diesem Arzneimittel unterbrechen). Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wenn es sicher ist, das Arzneimittel erneut einzunehmen. Die Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Fusidinsäure kann in seltenen Fällen zu Muskelschwäche, Empfindlichkeit oder Schmerzen (Rhabdomyolyse) führen.
      • Ein orales Schwangerschaftsverhütungsmittel (die Pille)
      • Regorafenib (zur Behandlung von Krebs)
      • Darolutamid (zur Behandlung von Krebs)
      • Hormonersatzpräparate
      • Folgende Arzneimittel, die zur Behandlung von viralen Infektionen, einschließlich HIV oder Hepatitis C, allein oder in Kombination angewendet werden: Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Sofosbuvir, Voxilaprevir, Ombitasvir, Paritaprevir, Dasabuvir, Velpatasvir, Grazoprevir, Elbasvir, Glecaprevir, Pibrentasvir.
    • Die Wirkungen dieser Arzneimittel kann durch das Präparat beeinflusst werden oder diese können die Wirkung des Präparats beeinflussen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.