ATOVAQUON Glenmark 750 mg/5 ml Suspension z.Einn.
Abbildung ähnlich
Zuzahlung
Zuzahlung
7
Ihre Zuzahlung
€ 10,00
2.721,11 € / 1 l
AVP/UVP1€ 614,97
226 ml
2.721,11 € / 1 l
€ 10,00
€ 0,00AVP/UVP1€ 614,97
Packungsgröße: 226 ml
VerfügbarVersandkostenfrei
- PZN
- 18064420
- Darreichung
- Suspension zum Einnehmen
- Marke
- Atovaquon
- Hersteller
- Glenmark Arzneimittel GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 750 mg Atovaquon
Hilfsstoffe
- 50 mg Benzylalkohol
- Hypromellose
- Aromastoffe, natürlich, naturidentisch
- Xanthan gummi
- Saccharin natrium-2-Wasser
- Tutti Frutti-Aroma 51880/AP, Firmenich
- Maltodextrin (Mais)
- Wasser, gereinigtes
- Natriumcitrat-2-Wasser
- Citronensäure monohydrat
- Propylenglycol
- Poloxamer 188
- DL-α-Tocopherol
Indikation
- Das Arzneimittel wird verwendet um eine Lungeninfektion namens Pneumocystis-Pneumonie (PCP) zu behandeln, für Patienten, die das Arzneimittel Cotrimoxazol nicht einnehmen können.
- Diese Erkrankung wird durch den Erreger Pneumocystis jiroveci hervorgerufen (früher als Pneumocystis carinii bezeichnet).
- Der Wirkstoff ist Atovaquon. Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Antiparasitenmitteln, die als Antiprotozoenmittel bezeichnet werden.
Gegenanzeigen
- Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein,
- wenn Sie allergisch gegen Atovaquon oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wie viel einzunehmen ist
- Die empfohlene Dosis für einen Erwachsenen ist ein 5 ml Messlöffel (beinhaltet 750 mg Atovaquon), 2-mal täglich für 21 Tage.
- Nehmen Sie eine Dosis am Morgen und eine am Abend ein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
- Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wenn es möglich ist, zeigen Sie ihnen die Verpackung.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis ein, sobald Sie es bemerken (wieder mit dem Essen), und setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Setzen Sie das Arzneimittel nicht ohne Rücksprache ab.
- Nehmen Sie das Präparat so lange ein, wie es Ihnen ihr Arzt empfiehlt. Brechen Sie die Behandlung nicht ab, außer Ihr Arzt rät Ihnen dazu - auch wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Behandlung nicht vollständig zu Ende führen, kann die Lungeninfektion wiederkehren.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sehr häufige Nebenwirkungen
- Diese können mehr als 1 von 10 Patienten betreffen:
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Juckende Haut
- Diese können mehr als 1 von 10 Patienten betreffen:
- Häufige Nebenwirkungen
- Diese können bis zu 1 von 10 Patienten betreffen:
- Durchfall
- Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Schlaflosigkeit (Insomnie)
- Erhöhte Temperatur (Fieber)
- Allergische Reaktionen, gelegentlich schwerwiegend. Zeichen von allergischen Reaktionen umfassen:
- plötzliches Keuchen, Engegefühl in Brust oder Rachen oder Atemschwierigkeiten
- Schwellungen der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder anderer Körperteile
- Nesselsucht (Urtikaria)
- Weitere häufige Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen können, sind:
- Niedrige Natriumblutspiegel (Hyponatriämie)
- Anstieg von Leberenzymen
- Verringerte Zahl der roten Blutzellen (Anämie), was Müdigkeit, Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit verursachen kann
- Verringerte Zahl einiger Typen von weißen Blutzellen (Neutropenie)
- Diese können bis zu 1 von 10 Patienten betreffen:
- Gelegentliche Nebenwirkungen
- Das kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen:
- Erhöhte Amylasewerte, die sich bei einer Blutuntersuchung zeigen können (Amylase ist ein Enzym, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird)
- Das kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen:
- Sehr häufige Nebenwirkungen
- Weitere Nebenwirkungen
- Weitere Nebenwirkungen sind bei einer sehr kleinen Anzahl von Patienten aufgetreten, aber deren genaue Häufigkeit ist unbekannt:
- Hautausschlag, bei dem sich Blasen bilden können, die wie kleine Zielscheiben aussehen (dunkler Punkt in der Mitte, der von einer helleren Fläche und außen von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
- Großflächiger Hautausschlag mit Blasen und schälender Haut, hauptsächlich um Mund, Nase, Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom)
- Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Weitere Nebenwirkungen sind bei einer sehr kleinen Anzahl von Patienten aufgetreten, aber deren genaue Häufigkeit ist unbekannt:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordet.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten.
Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
- Ihr Arzt muss Bescheid wissen bevor Sie das einnehmen:
- ob Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben.
- ob Sie an Durchfall leiden, vor allem wenn Sie Ihre Behandlung beginnen. Durchfall reduziert die Menge des Arzneimittels, das von Ihrem Körper aufgenommen wird. Daher könnte die Behandlung nicht wirksam sein.
- ob Sie älter als 65 Jahre sind.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob irgendetwas auf Sie zutrifft. Ihr Arzt kann entscheiden, dass das Arzneimittel nicht für Sie geeignet ist, oder dass Sie zusätzliche Kontrolluntersuchungen benötigen, während Sie das Präparat einnehmen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es ist nicht zu erwarten, dass die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, außer Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen.
- Wenn Sie schwanger werden, während Sie das Präparat einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, ob Sie die Behandlung fortsetzen sollen. Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie schwanger sind.
- Stillzeit
- Stillen Sie nicht während der Einnahme. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht; wenn das so wäre, könnte es Ihr Kind gefährden.
Anwendung
- Schütteln Sie die Flasche gut vor Gebrauch.
- Verdünnen Sie das Präparat nicht.
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer zusammen mit dem Essen ein - vorzugsweise mit fettreichen Mahlzeiten. Das steigert deutlich die Menge, die von Ihrem Körper aufgenommen werden kann, und macht Ihre Behandlung wirksamer.
Wechselwirkungen
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. kürzlich eingenommen haben, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Einige Medikamente können die Wirksamkeit reduzieren oder das Arzneimittel selbst kann die Wirkung von anderen Medikamenten ändern, die zur gleichen Zeit eingenommen werden. Diese umfassen:
- die Antibiotika Rifampicin und Rifabutin
- das Antibiotikum Tetracyclin
- Metoclopramid, das zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen verwendet wird
- Indinavir, Zidovudin oder Didanosin, die zur Behandlung von HIV-Infektionen verwendet werden
- Efavirenz oder bestimmte hochaktive Protease-Inhibitoren zur Behandlung von HIV-Infektionen
- Etoposid zur Behandlung von Krebs
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der aufgeführten Medikamente einnehmen. Ihr Arzt kann entscheiden, ob das Präparat für Sie geeignet ist, oder ob Sie zusätzliche Kontrolluntersuchungen benötigen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Vergessen Sie nicht mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen, wenn Sie begonnen haben ein anderes Medikament einzunehmen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer zusammen mit dem Essen ein - vorzugsweise mit fettreichen Mahlzeiten. Das steigert die Menge, die von Ihrem Körper aufgenommen werden kann, und macht Ihre Behandlung wirksamer.
- Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, welche Nahrungsmittel dafür geeignet sind.
- Wenn Sie Schwierigkeiten haben, das Arzneimittel mit Nahrung einzunehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über alternative Behandlungen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?
Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.