EYLEA 114,3 mg/ml Injektionslösung i.e.Fertigspr.
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Packungsgröße: 1 St
VerfügbarVersandkostenfrei
- PZN / EAN
- 19093582 / 4150190935821
- Darreichung
- Injektionslösung
- Marke
- Eylea
- Hersteller
- Bayer Vital GmbH GB Pharma
Produktdetails & Pflichtangaben
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 21 mg Aflibercept (CHO-Zellen)
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- Arginin hydrochlorid
- Saccharose
- Histidin
- Histidin hydrochlorid-1-Wasser
- 0.02 mg Polysorbat 20 (pro 0,07ml: empfohlenes Injektionsvolumen)
Indikation
- Was ist dieses Arzneimittel
- Es enthält den Wirkstoff Aflibercept, der zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die antineovaskuläre Mittel genannt werden.
- Ihr Arzt wird Ihnen das Arzneimittel in Ihr Auge injizieren, um folgende Augenerkrankungen bei Erwachsenen zu behandeln:
- feuchte altersabhängige Makuladegeneration (feuchte AMD)
- beeinträchtigtes Sehvermögen aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ).
- Diese Erkrankungen betreffen die Makula. Die Makula ist der zentrale Bereich der lichtempfindlichen Membran im hinteren Bereich des Auges. Sie ist für klares Sehen verantwortlich.
- Feuchte AMD wird verursacht, wenn sich krankhafte Blutgefäße unter der Makula bilden und wachsen. Aus den krankhaften Blutgefäßen können Flüssigkeit oder Blut in das Auge austreten. Undichte Blutgefäße, die zu einer Schwellung der Makula führen, verursachen ein DMÖ. Beide Erkrankungen können Ihr Sehvermögen beeinträchtigen.
- Wie wirkt das Arzneimittel
- Es stoppt das Wachstum von neuen, krankhaften Blutgefäßen im Auge. Das Präparat kann helfen, das Sehvermögen zu stabilisieren und häufig zu verbessern.
Gegenanzeigen
- Sie werden das Arzneimittel nicht erhalten, wenn Sie
- allergisch gegen Aflibercept oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- eine Infektion im Auge oder in der Umgebung des Auges haben
- Schmerzen oder eine Rötung in Ihrem Auge haben (schwere Augenentzündung).
Dosierung
- Die empfohlene Dosis beträgt 8mg Aflibercept pro Injektion.
- In den ersten 3 Monaten werden Sie jeden Monat 1 Injektion erhalten.
- Danach können Sie in Abständen von bis zu 5 Monaten eine Injektion erhalten. Ihr Arzt wird die Häufigkeit basierend auf dem Zustand Ihres Auges festlegen.
- Wenn eine Dosis nicht gegeben wurde
- Vereinbaren Sie so schnell wie möglich einen neuen Termin mit Ihrem Arzt.
- Bevor die Behandlung mit dem Arzneimittel abgebrochen wird
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung beenden. Die Beendigung der Behandlung kann Ihr Risiko eines Sehverlusts erhöhen und Ihr Sehvermögen kann sich verschlechtern.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Injektion von diesem Präparat sind entweder auf das Arzneimittel selbst oder auf den Injektionsvorgang zurückzuführen und betreffen vorwiegend das Auge.
- Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein
- Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
- Häufige Nebenwirkung, die bis zu 1 von 10 Personen betreffen kann
- Linsentrübung (Katarakt)
- Blutung im hinteren Bereich des Auges (retinale Blutung)
- Anstieg des Augeninnendrucks
- Blutung im Auge (Glaskörperblutung)
- Gelegentliche Nebenwirkung, die bis zu 1 von 100 Personen betreffen kann
- bestimmte Formen der Linsentrübung (subkapsulare Katarakt)
- Ablösung, Einriss oder Blutung der lichtempfindlichen Schicht im hinteren Bereich des Auges, was zu Lichtblitzen mit Flusen (dunkle schwebende Punkte) führt, manchmal bis hin zu Sehverlust (Ablösung oder Einriss der Netzhaut)
- Andere mögliche Nebenwirkungen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):
- sich in Ihrem Gesichtsfeld bewegende Punkte (Glaskörpertrübung)
- Abhebung der im Auge liegenden gelartigen Substanz (Glaskörperabhebung)
- verminderte Sehschärfe
- Augenschmerzen
- Blutung im Auge (Bindehautblutung)
- Schädigung der Hornhaut, der klaren Schicht des Augapfels vor der Iris (punktförmige Keratitis)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):
- allergische Reaktionen
- Ablösung oder Einriss einer der Schichten des hinteren Augenbereichs, was zu Lichtblitzen mit Flusen (dunkle schwebende Punkte) führt, manchmal bis hin zu Sehverlust (Einriss/Ablösung des retinalen Pigmentepithels)
- Entzündung der Regenbogenhaut, anderer Bereiche des Auges, oder der gelartigen Substanz im Auge (Iritis, Iridozyklitis, Vitritis)
- bestimmte Formen der Linsentrübung (kortikale/nukleare Katarakt)
- Beschädigung der vorderen Schicht des Augapfels (Hornhautabschürfung/-erosion)
- verschwommenes Sehen
- Augenschmerzen an der Injektionsstelle
- Gefühl, etwas im Auge zu haben (Fremdkörpergefühl)
- erhöhte Tränenproduktion
- Blutung an der Injektionsstelle
- Augenrötung
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Personen betreffen):
- Erblindung
- Entzündung anderer Teile des Auges (Uveitis)
- Anschwellen des Augenlids
- Reizung an der Injektionsstelle
- Anschwellen der vorderen Schicht des Augapfels (Hornhautödem)
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):
- Abgesehen von den oben genannten können die folgenden Nebenwirkungen auftreten, auch wenn diese nicht in klinischen Studien berichtet wurden:
- Augenrötung (okulare Hyperämie)
- Degeneration der lichtempfindlichen Schicht im hinteren Bereich des Auges (Degeneration der Netzhaut)
- Missempfindungen im Auge
- Linsentrübung (Katarakt), Linsentrübung aufgrund einer Verletzung (traumatische Katarakt)
- Beschädigung der Oberfläche der klaren vorderen Schicht des Auges (Hornhautepitheldefekt)
- Entzündung anderer Bereiche des Auges (Schwebeteilchen in der Vorderkammer)
- Reizung des Augenlids
- schwerwiegende Entzündung oder Infektion im Auge (Endophthalmitis)
- Eiter im Auge (Hypopyon)
- schwere allergische Reaktionen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten.
Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.

Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angwendet wird, wenn
- Sie an einem Glaukom leiden - einer Augenerkrankung verursacht durch hohen Augeninnendruck
- Sie in der Vergangenheit Lichtblitze oder Flusen (dunkle schwebende Punkte) gesehen haben, und deren Größe oder Anzahl plötzlich zunimmt
- innerhalb der letzten oder nächsten 4 Wochen bei Ihnen eine Augenoperation stattfand oder geplant ist.
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
- Augenrötung
- Augenschmerzen
- zunehmende Beschwerden
- verschwommenes Sehen oder eine Verschlechterung des Sehvermögens
- erhöhte Lichtempfindlichkeit
- Dies können Symptome einer Entzündung oder Infektion sein und Ihr Arzt kann die Behandlung mit dem Präparat abbrechen.
- Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie folgendes wissen:
- die Sicherheit und Wirksamkeit einer gleichzeitigen Behandlung beider Augen mit dem Arzneimittel wurden nicht untersucht und eine derartige Anwendung kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.
- die Injektion von dem Präparat kann bei einigen Patienten innerhalb von 60 Minuten nach der Injektion zu einem Anstieg des Augeninnendrucks führen. Ihr Arzt wird diesen nach jeder Injektion überprüfen.
- Ihr Arzt wird untersuchen, ob andere Risikofaktoren vorliegen, die die Wahrscheinlichkeit für einen Einriss oder eine Ablösung einer der Schichten des hinteren Augenbereichs erhöhen können. In solchen Fällen wird Ihr Arzt das Arzneimittel mit Vorsicht bei Ihnen anwenden.
- Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung und mindestens 4 Monate nach der letzten Injektion von dem Präparat eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
- Die Anwendung von Substanzen ähnlich denen in diesem Präparat enthaltenen ist möglicherweise mit einem Risiko von durch Blutgerinnsel verschlossenen Blutgefäßen verbunden, was zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Theoretisch kann das auch nach einer Injektion von dem Arzneimittel in das Auge passieren. Falls Sie einen Schlaganfall, eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn oder einen Herzinfarkt innerhalb der vergangenen 6 Monate hatten, wird Ihr Arzt das Arzneimittel mit Vorsicht bei Ihnen anwenden.
- Kinder und Jugendliche
- Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde die Anwendung von diesem Arzneimittel nicht untersucht, da die genannten Erkrankungen vor allem bei Erwachsenen auftreten. Daher ist eine Anwendung in dieser Altersgruppe nicht relevant.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angwendet wird, wenn
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Nachdem Sie dieses Arzneimittel erhalten haben, kann es zu vorübergehenden Sehstörungen kommen. Solange diese anhalten, dürfen Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft
- Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung und mindestens 4 Monate nach der letzten Injektion von dem Arzneimittel eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
- Es liegen keine Berichte zur Anwendung von dem Arzneimittel bei schwangeren Frauen vor. Frauen sollten während der Schwangerschaft nicht mit dem Präparat behandelt werden, es sei denn, der mögliche Nutzen für die Frau überwiegt das potenzielle Risiko für das ungeborene Kind.
- Stillzeit
- Geringe Mengen von dem Arzneimittel können in die Muttermilch übergehen. Die Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder sind nicht bekannt. Die Anwendung wird während der Stillzeit nicht empfohlen.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Behandlung mit diesem Arzneimittel Ihren Arzt um Rat.
Anwendung
- Ihr Arzt wird dieses Arzneimittel in Ihr Auge injizieren (intravitreale Injektion).
- Zum Schutz vor einer Infektion wird Ihr Arzt Ihr Auge vor der Injektion mit einer desinfizierenden Augenspülung sorgfältig reinigen. Um Schmerzen durch die Injektion zu verringern oder zu verhindern, wird Ihr Arzt Ihnen Augentropfen (Lokalanästhetikum) zur Betäubung des Auges verabreichen.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
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