Zusammensetzung:
100 g (entsprechend 113 ml) Flüssigkeit enthalten:
Wirkstoffe: 33,3 g Tinktur aus Baldrianwurzel (1:5), Auszugsmittel:
Ethanol 70% (V/V), Ether 8,0 g, Minzöl 0,7 g.
Weitere Bestandteile: Ethanol 96%, Gereinigtes Wasser.
1,0 g entspricht 25 Tropfen.
Anwendungsgebiete:
Traditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion. Diese
Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger
Erfahrung. Beim Auftreten von Krankheitszeichen sollte ein Arzt
aufgesucht werden.
Gegenanzeigen:
Wann dürfen Sie Dreierlei-Tropfen nicht einnehmen?
Dreierlei-Tropfen sollten bei Magen- und Darmgeschwüren, bei Verschluss
der Gallenwege, Gallenblasenentzündungen und schweren Lebererkrankungen
nicht eingenommen werden. Die Anwendung bei Gallensteinleiden sollte
nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker erfolgen. Ferner
dürfen Dreierlei-Tropfen nicht angewendet werden bei bekannter
Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder der weiteren
Bestandteile.
Dreierlei-Tropfen dürfen nicht angewendet werden in der Schwangerschaft
und Stillzeit sowie bei Säuglingen und Kindern unter 12 Jahren.
Weitere Bestandteile: Ethanol 96%, Gereinigtes Wasser.
1,0 g entspricht 25 Tropfen.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise:
Warnhinweis:
Diese Arzneimittel enthält 62 Vol.-% Alkohol. Bei Beachtung der
Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme von 25 Tropfen bis zu 0,6
g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht u.a. bei
Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirnkranken und
Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern. Die Wirkung anderer
Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.
Im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen kann das
Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein.
Hinweis zur Aufbewahrung:
Dreierlei-Tropfen sind unzugänglich für Kinder aufzubewahren!
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:
Welche anderen Arzneimittel werden in Ihrer Wirkung durch
Dreierlei-Tropfen beeinflusst?
Alkohol kann die unerwünschten Wirkungen anderer Arzneimittel
verstärken, daher sollten Sie in diesem Fall vor der Einnahme Ihren
Arzt oder Apotheker befragen.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung:
Wieviel von Dreierlei-Tropfen und wie oft sollten Sie
Dreierlei-Tropfen einnehmen?
Soweit nicht anders verordnet nehmen Erwachsene und Kinder über 12
Jahre dreimal täglich 25 Tropfen auf Zucker oder mit etwas Wasser
verdünnt ein.
Wie lange sollten Sie Dreierlei-Tropfen einnehmen?
Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt, beachten Sie jedoch
die Angaben unter Anwendungsgebiete.
Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Dreierlei-Tropfen in zu großen Mengen
eingenommen wurden?
Wenn Sie eine Einzelgabe von Dreierlei-Tropfen versehentlich doppelt
einnehmen, hat dies keine Auswirkungen. Beachten Sie jedoch, dass
Alkohol Ihre Fahrtauglichkeit verschlechtert.
Was ist zu tun, wenn Sie noch Fragen zur Anwendung haben?
Sollten Sie Probleme oder Fragen zur Anwendung haben, befragen Sie zur
Klärung bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen:
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von
Dreierlei-Tropfen auftreten?
Bei empfindlichen Patienten können Magenbeschwerden auftreten. Bei
auftretenden Nebenwirkungen ist das Präparat abzusetzen und ein Arzt
aufzusuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die
nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind, teilen Sie diese
bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Hinweise und Angabe zur Haltbarkeit des Arzneimittels:
Das Verfalldatum dieser Packung ist auf Etikett und Faltschachtel
aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Haltbarkeit nach Anbruch: 1 Jahr. Leicht entzündlich.
Vor offener Flamme schützen. Dicht verschlossen aufzubewahren!
Nicht über 25°C aufbewahren!
Dreierlei-Tropfen sind ein altbewährtes Thüringer Hausmittel. Wie schon
der Name andeutet, sind Dreierlei-Tropfen eine Kombination aus drei
verschiedenen Tropfen: Baldrian-, Minzöl- und Hoffmannstropfen
(Ether-weingeist). Die positiven Eigenschaften von Baldriantinktur,
Etherweingeist und Minzöl werden traditionell eingesetzt zur
Unterstützung der Verdauungsfunktion und zur Besserung des
Befindens bei nervlicher Belastung. „Wir haben es bewahrt, denn es hat
sich bewährt!“