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Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg

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VerfügbarVersandkostenfrei
  • PZN / EAN
    07409353 / 4150074093531
  • Darreichung
    Tabletten
  • Marke
    Pramipexol
  • Hersteller
    neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 1.5 mg Pramipexol dihydrochlorid-1-Wasser

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Povidon K25
  • Mannitol
  • Maisstärke
  • Arzneimittel enthält den Wirkstoff Pramipexol und gehört zur Gruppe der Dopaminagonisten, die die Dopaminrezeptoren des Gehirns stimulieren. Die Stimulation der Dopaminrezeptoren löst Nervenimpulse im Gehirn aus, die dabei helfen, Körperbewegungen zu kontrollieren.
  • Es wird angewendet zur
    • Behandlung der Symptome bei idiopathischer Parkinson-Krankheit bei Erwachsenen. Es kann entweder allein oder in Kombination mit Levodopa (einem anderen Antiparkinsonmittel) angewendet werden.
    • Behandlung der Symptome des mittelgradigen bis schweren idiopathischen Restless-Legs-Syndroms (RLS) bei Erwachsenen.
  • Pramipexol darf NICHT eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Pramipexol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird Sie bezüglich der richtigen Dosierung beraten.
  • Parkinson-Krankheit
    • Die Tagesgesamtdosis wird in drei gleiche Dosen aufgeteilt eingenommen.
    • Während der ersten Woche beträgt die übliche Dosis 3 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg (entsprechend einer Tagesdosis von 0,264 mg):
      • Erste Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • 3 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg)
          • 0,264
        • Die Tagesdosis wird alle 5 - 7 Tage nach Anweisung Ihres Arztes erhöht, bis Ihre Symptome unter Kontrolle sind (Erhaltungsdosis).
      • Zweite Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • 3 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,18 mg ODER
          • 3 x täglich 2 Tabletten Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg)
          • 0,54
      • Dritte Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • 3 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,35 mg ODER
          • 3 x täglich 2 Tabletten Pramipexol 0,18 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg)
          • 1,1
    • Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 1,1 mg pro Tag. Es kann jedoch sein, dass Ihre Dosis noch weiter erhöht werden muss. Ihr Arzt kann die Dosis gegebenenfalls auf maximal 3,3 mg Pramipexol pro Tag erhöhen. Eine niedrigere Erhaltungsdosis von 3 Tabletten 0,088 mg Pramipexol pro Tag ist ebenso möglich.
      • Niedrigste Erhaltungsdosis:
        • 3 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg): 0,264
      • Höchste Erhaltungsdosis:
        • 3 x täglich 1 Tablette Pramipexol 1,1 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg): 3,3
  • Patienten mit Nierenerkrankung
    • Wenn Sie eine mittelgradige oder schwere Nierenerkrankung haben, wird Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis verschreiben. In diesem Fall müssen Sie die Tabletten nur 1 x oder 2 x täglich einnehmen. Bei mittelgradiger Nierenerkrankung beträgt die übliche Anfangsdosis 2 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg. Bei schwerer Nierenerkrankung beträgt die übliche Anfangsdosis 1 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg.
  • Restless-Legs-Syndrom
    • Die Einnahme erfolgt üblicherweise 1 x täglich am Abend 2 - 3 Stunden vor dem Zubettgehen.
    • Während der ersten Woche beträgt die übliche Dosis 1 x täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg (entsprechend einer Tagesdosis von 0,088 mg):
      • Erste Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • 1 Tablette Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg)
          • 0,088
    • Die Tagesdosis wird alle 4 - 7 Tage nach Anweisung Ihres Arztes erhöht, bis Ihre Symptome unter Kontrolle sind (Erhaltungsdosis).
      • Zweite Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • 1 Tablette Pramipexol 0,18 mg ODER
          • 2 Tabletten Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg):
          • 0,18
      • Dritte Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • 1 Tablette Pramipexol 0,35 mg ODER
          • 2 Tabletten Pramipexol 0,18 mg ODER
          • 4 Tabletten Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg)
          • 0,35
      • Vierte Woche
        • Anzahl der Tabletten
          • Tablette Pramipexol 0,35 mg und 1 Tablette Pramipexol 0,18 mg ODER
          • 3 Tabletten Pramipexol 0,18 mg ODER
          • 6 Tabletten Pramipexol 0,088 mg
        • Tagesgesamtdosis (mg)
          • 0,54
  • Die tägliche Dosis sollte 6 Tabletten Pramipexol 0,088 mg oder eine Dosis von 0,54 mg (0,75 mg Pramipexol-Salz) nicht überschreiten.
  • Wenn Sie die Tabletten länger als ein paar Tage absetzen und erneut mit der Behandlung beginnen möchten, müssen Sie wieder mit der niedrigsten Dosis anfangen. Sie können dann die Dosis wieder erhöhen, wie Sie es beim ersten Mal gemacht haben. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Ihr Arzt wird die Behandlung nach drei Monaten beurteilen, um zu entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt wird oder nicht.
  • Patienten mit Nierenerkrankung
    • Wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben, ist die Behandlung mit Pramipexol möglicherweise für Sie nicht geeignet.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Sollten Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben,
      • wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder an die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses;
      • können Sie Erbrechen, Ruhelosigkeit oder andere der beschriebenen Nebenwirkungen entwickeln.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Setzen Sie die Behandlung zum nächsten Zeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen müssen, wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise verringern. Auf diese Weise wird das Risiko hinsichtlich einer Verschlechterung der Symptome herabgesetzt.
    • Wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden, sollten Sie die Behandlung mit Pramipexol nicht plötzlich abbrechen. Der plötzliche Abbruch kann bei Ihnen einen Krankheitszustand hervorrufen, der malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird und ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen kann. Zu den Symptomen zählen:
      • herabgesetzte oder fehlende Muskelbewegungen (Akinesie),
      • Muskelsteifheit,
      • Fieber,
      • instabiler Blutdruck,
      • erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie),
      • Verwirrtheit,
      • eingeschränktes Bewusstsein (z.B. Koma).
    • Wenn Sie die Einnahme von Pramipexol abbrechen oder reduzieren, könnte dies bei Ihnen auch einen Krankheitszustand hervorrufen, der Dopaminagonistenentzugssyndrom genannt wird. Zu den
      Symptomen zählen Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Angst, Müdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen. Wenn Sie diese Symptome bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Wenn Sie unter der Parkinson-Krankheit leiden, können die folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:
    • Sehr häufig:
      • motorische Fehlfunktionen (Dyskinesie; z.B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen),
      • Schläfrigkeit,
      • Schwindel,
      • Übelkeit.
    • Häufig:
      • Drang, sich ungewöhnlich zu verhalten,
      • Halluzinationen (Dinge sehen, hören oder fühlen, die gar nicht da sind),
      • Verwirrtheit,
      • Müdigkeit,
      • Schlaflosigkeit (Insomnie),
      • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe, üblicherweise in den Beinen (peripheres Ödem),
      • Kopfschmerzen,
      • niedriger Blutdruck (Hypotonie),
      • abnorme Träume,
      • Verstopfung,
      • Sehstörungen,
      • Erbrechen,
      • Gewichtsabnahme einschließlich reduziertem Appetit.
    • Gelegentlich:
      • Paranoia (z.B. übertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden),
      • Wahnvorstellungen,
      • übermäßige Schläfrigkeit während des Tages und plötzliches Einschlafen,
      • Gedächtnisstörung (Amnesie),
      • erhöhter Bewegungsdrang und Unfähigkeit, sich ruhig zu verhalten (Hyperkinesie),
      • Gewichtszunahme,
      • allergische Reaktionen (z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Überempfindlichkeit),
      • ohnmächtig werden,
      • Herzversagen (Herzerkrankung, die Kurzatmigkeit und Schwellungen an den Knöcheln verursachen kann)*,
      • unzureichende Ausschüttung des antidiuretischen Hormons*,
      • Ruhelosigkeit,
      • Atemnot (Dyspnoe),
      • Schluckauf,
      • Lungenentzündung (Pneumonie).
    • Für die mit * gekennzeichneten Nebenwirkungen ist eine genaue Häufigkeitsschätzung nicht möglich, da diese Nebenwirkungen nicht in klinischen Studien mit 2.762 Patienten, die mit Pramipexol behandelt wurden, beobachtet wurden. Die Häufigkeitskategorie ist wahrscheinlich nicht höher als „gelegentlich".
    • Es könnte sein, dass Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:
      • Die Unfähigkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können; dazu gehören:
        • Spielsucht ohne Rücksicht auf ernste persönliche oder familiäre Konsequenzen,
        • verändertes oder vermehrtes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z.B. ein verstärkter Sexualtrieb,
        • unkontrolliertes maßloses Einkaufen oder Geldausgeben,
        • Essattacken (Verzehr großer Nahrungsmittelmengen innerhalb kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (Verzehr größerer Nahrungsmengen als normal und über das Sättigungsgefühl hinaus),
        • Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realitätsverlust).
      • Selten:
        • Manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder Übererregtheit).
      • Nicht bekannt:
        • Nach dem Absetzen Ihrer Pramipexol-Behandlung oder einer Dosisreduktion können Depression, Apathie, Angst, Müdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen auftreten (das sogenannte Dopaminagonistenentzugssyndrom, DAWS).
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt; er wird mit Ihnen Maßnahmen zur Verhinderung oder Behebung der Symptome besprechen.
  • Wenn Sie unter dem Restless-Legs-Syndrom leiden, können die folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:
    • Sehr häufig:
      • Übelkeit.
      • die Beschwerden beim Restless-Legs-Syndrom treten früher ein als sonst, sind intensiver oder betreffen andere Gliedmaßen (Augmentation bei Restless-Legs-Syndrom).
    • Häufig:
      • Veränderungen des Schlafverhaltens, wie z.B. Schlaflosigkeit (Insomnie) und Schläfrigkeit,
      • Müdigkeit,
      • Kopfschmerzen,
      • abnorme Träume,
      • Verstopfung,
      • Schwindel,
      • Erbrechen.
    • Gelegentlich:
      • Drang, sich ungewöhnlich zu verhalten*,
      • Herzversagen (Herzerkrankung, die Kurzatmigkeit und Schwellungen an den Knöcheln verursachen kann)*,
      • unzureichende Ausschüttung des antidiuretischen Hormons*,
      • Dyskinesie (z. B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen),
      • Hyperkinesie (erhöhter Bewegungsdrang und Unfähigkeit, sich ruhig zu verhalten)*,
      • Paranoia (z.B. übertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden)*,
      • Wahnvorstellungen*,
      • Amnesie (Gedächtnisstörung) *,
      • Halluzinationen (Dinge sehen, hören oder fühlen, die gar nicht da sind),
      • Verwirrtheit,
      • übermäßige Schläfrigkeit während des Tages und plötzliches Einschlafen,
      • Gewichtszunahme,
      • Hypotonie (niedriger Blutdruck),
      • Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe, üblicherweise in den Beinen (peripheres Ödem),
      • allergische Reaktionen (z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Überempfindlichkeit),
      • ohnmächtig werden,
      • Ruhelosigkeit,
      • Sehstörungen,
      • Gewichtsabnahme einschließlich vermindertem Appetit,
      • Dyspnoe (Atemnot),
      • Schluckauf,
      • Pneumonie (Lungenentzündung)*,
      • Unfähigkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden könnten, z. B.:
        • Spielsucht, ohne Rücksicht auf persönliche oder familiäre Konsequenzen*
        • Verändertes oder verstärktes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere stark beunruhigt, z. B. ein verstärkter Sexualtrieb*
        • Unkontrollierbares übermäßiges Einkaufen oder Geldausgeben*
        • Essattacken (Verzehr großer Nahrungsmengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (mehr als normal und über das Sättigungsgefühl hinaus)*
        • Manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder Übererregtheit)*
        • Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realitätsverlust)*
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie diese Symptome kontrolliert oder eingedämmt werden können.
    • Für die mit * gekennzeichneten Nebenwirkungen ist eine genaue Häufigkeitsschätzung nicht möglich, da diese Nebenwirkungen nicht in klinischen Studien mit 1395 Patienten, die mit Pramipexol behandelt wurden, beobachtet wurden. Die Häufigkeitskategorie ist wahrscheinlich nicht höher als „gelegentlich"
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Diese Tablette ist teilbar.
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordet.
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Das angegebene Medikament kann die Milchproduktion während der Stillzeit hemmen. Bitte besprechen Sie diese Warnung mit Ihrem behandelnden medizinischen Fachpersonal.
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pramipexol einnehmen.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Beschwerden oder Symptome haben (hatten) oder entwickeln, insbesondere in den folgenden Fällen:
    • Nierenerkrankung,
    • Halluzinationen (Dinge sehen, hören oder fühlen, die gar nicht da sind). Die meisten Halluzinationen sind visueller Art.
    • Motorische Fehlfunktionen (Dyskinesien; z.B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen). Wenn Sie an fortgeschrittener Parkinson-Krankheit leiden und auch Levodopa einnehmen, könnten Sie während der schrittweisen Erhöhung der Dosierung von Pramipexol motorische Fehlfunktionen (Dyskinesien) entwickeln.
    • Dystonie (Unvermögen, den Körper und Hals in einer geraden und aufrechten Position zu halten (axiale Dystonie)). Insbesondere können bei Ihnen eine Vorwärtsbeugung des Halses und des Kopfes (auch Antecollis genannt), eine Vorwärtsbeugung des Rumpfes (auch Kamptokormie genannt) oder eine seitwärts geneigte Beugung des Rumpfes (auch Pleurothotonus oder Pisa-Syndrom genannt) auftreten. Falls dies der Fall ist, kann Ihr behandelnder Arzt gegebenenfalls entscheiden, Ihre Medikation zu ändern.
    • Schläfrigkeit und plötzliche Einschlafattacken.
    • Übermäßige Anwendung und Verlangen nach dem Produkt.
    • Psychose (z.B. vergleichbar mit Symptomen wie bei Schizophrenie),
    • Sehstörungen. Lassen Sie während der Behandlung mit Pramipexol Ihre Augen in regelmäßigen Abständen untersuchen.
    • Schwere Herz- oder Blutgefäßerkrankung. Ihr Blutdruck sollte regelmäßig überprüft werden, besonders zu Beginn der Behandlung. Damit soll ein Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie) vermieden werden.
    • Augmentation bei Restless-Legs-Syndrom. Wenn Sie feststellen, dass die Beschwerden abends frühereintreten als üblicherweise (oder sogar schon am Nachmittag), intensiver sind oder sich auf größere Bereiche der betroffenen Gliedmaßen ausbreiten oder andere Gliedmaßen betreffen. Möglicherweise wird
      Ihr Arzt Ihre Dosis verringern oder die Behandlung beenden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie bzw. Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen entwickeln, sich in einer für Sie ungewöhnlichen Weise zu verhalten, und Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen können, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können. Dies nennt man Impulskontrollstörungen und dazu gehören Verhaltensweisen wie zum Beispiel Spielsucht, übermäßiges Essen oder Geldausgeben, ein abnorm starker Sexualtrieb oder eine Zunahme sexueller Gedanken oder Gefühle. Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Dosis anpassen oder das Arzneimittel absetzen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihr Betreuer bemerken, dass Sie manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder Übererregtheit) oder Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realitätsverlust) entwickeln. Möglicherweise muss Ihr Arzt dann die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie nach dem Absetzen Ihrer Pramipexol-Behandlung oder einer Dosisreduktion Symptome wie Depression, Apathie, Angst, Müdigkeit, Schwitzen oder Schmerzen verspüren. Wenn diese Probleme länger als wenige Wochen anhalten, muss Ihr Arzt Ihre Behandlung eventuell anpassen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Pramipexol wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Pramipexol kann Halluzinationen (Dinge sehen, hören oder fühlen, die gar nicht da sind) hervorrufen. Wenn Sie davon betroffen sind, dürfen Sie weder ein Fahrzeug führen noch Maschinen bedienen.
    • Pramipexol wird mit Schläfrigkeit und plötzlichen Einschlafattacken in Verbindung gebracht, insbesondere bei Patienten mit einer Parkinson-Krankheit. Wenn derartige Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten sollten, dürfen Sie weder ein Fahrzeug führen noch Maschinen bedienen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn diese Nebenwirkungen auftreten.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, ob Sie die Einnahme fortsetzen sollen.
  • Schwangerschaft
    • Die Auswirkung von Pramipexol auf das ungeborene Kind ist nicht bekannt. Nehmen Sie daher Pramipexol nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt gibt Ihnen entsprechende Anweisung.
  • Stillzeit
    • Pramipexol sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
    • das Präparat kann die Milchbildung hemmen. Darüber hinaus kann es in die Muttermilch übertreten und zum Säugling gelangen. Wenn eine Behandlung für notwendig erachtet wird, sollte abgestillt werden.
    • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Pramipexol kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Nehmen Sie die Tabletten mit Wasser ein.
  • Einnahme von Pramipexol zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dies umfasst auch Arzneimittel, pflanzliche Mittel, Reformkost oder Nahrungsergänzungsmittel, die nicht verschreibungspflichtig sind.
    • Sie sollten die Einnahme von Pramipexol zusammen mit antipsychotischen Arzneimitteln vermeiden.
    • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Cimetidin (zur Behandlung bei erhöhter Magensäure und bei Magengeschwüren),
      • Amantadin (kann zur Behandlung der Parkinson-Krankheit angewendet werden),
      • Mexiletin (zur Behandlung des unregelmäßigen Herzschlags, der sogenannten ventrikulären Arrhythmie),
      • Zidovudine (kann zur Behandlung des erworbenen Immundefektsyndroms [AIDS] angewendet werden, einer Erkrankung des menschlichen Immunsystems),
      • Cisplatin (zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen),
      • Chinin (kann zur Vorbeugung schmerzhafter nächtlicher Beinkrämpfe und zur Behandlung eines Typs von Malaria - bekannt als Malaria falciparum [maligne Malaria] - angewendet werden),
      • Procainamid (zur Behandlung des unregelmäßigen Herzschlags)
    • Wenn Sie Levodopa einnehmen, wird eine Verringerung der Dosis von Levodopa zu Beginn der Behandlung mit Pramipexol empfohlen.
    • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Arzneimittel mit beruhigender (sedierender) Wirkung einnehmen oder wenn Sie Alkohol trinken. In diesen Fällen könnte Pramipexol Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder eine Maschine zu bedienen, beeinträchtigen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie während der Behandlung mit Pramipexol Alkohol trinken.
    • Es kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Fragen und Antworten zu Pramipexol-neuraxpharm® 1,1 mg

Wann und in welcher Dosierung wird Pramipexol-neuraxpharm® 1,1mg eingenommen?

Frage von Azra S.

Bitte nehmen Sie Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt vorgibt. Bitte fragen Sie in der Arztpraxis nach, sollten Sie die vom Arzt verordnete Dosierung vergessen haben.

Je nach Erkrankung wird für Erwachsene anderes Dosisschema empfohlen.

Morbus Parkinson:

• 1. Woche: 3x täglich 0,375mg der Pramipexol-Salzform • 2. Woche: 3x täglich 0,75mg der Pramipexol-Salzform • 3. Woche: 3x täglich 1,5mg der Pramipexol-Salzform

Restless Legs Syndrom (unruhige Beine):

• 1. Stufe: abends 1x 0,125mg der Pramipexol-Salzform • 2. Stufe: abends 1x 0,25mg der Pramipexol-Salzform • 3. Stufe: abends 1x 0,5mg der Pramipexol-Salzform • 4. Stufe: abends 1x 0,75mg der Pramipexol-Salzform

Die einzelnen Stufen der Restless Legs Behandlung können zwischen 4 und 7 Tagen dauern.

Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg soll zu oder unabhängig einer Mahlzeit, mit ausreichend Wasser, eingenommen werden.

Die Dosis zur Behandlung einer Parkinson-Erkrankung wird auf 3 Dosen pro Tag aufgeteilt.

Zur Behandlung eines Restless Legs Symdroms wird die Dosis 2-3 Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange muss Pramipexol-neuraxpharm® 1,1mg eingenommen werden?

Frage von Alan C.

Die Dauer der Einnahme von Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg legt Ihr behandelnder Arzt fest.

Das Medikament wird meistens auf Dauer verwendet.

Bitte beenden Sie eine begonnene Therapie nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg vorkommen?

Frage von Leon E.

Sollten Sie neben Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg noch andere Medikamente verwenden, planen zu verwenden, oder verwendet haben, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Arzt. Teilen Sie ihm auch mit, wenn es sich um selbst gekaufte Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel handelt.

Einige Arzneimittel/Wirkstoffe können die Wirkung von Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg beeinflussen.

Hierzu gehören:

• Cimetidin zur Behandlung erhöhter Magensäure • Amantadin, welches auch zur Behandlung einer Parkinson-Erkrankung angewendet wird • Mexiletin, Procainamid bei unregelmäßigem Herzschlag • Cisplatin zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen • Chinin gegen nächtliche Beinkrämpfe oder Malaria

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Pramipexol-neuraxpharm® 1,1mg auftreten?

Frage von Ayaz O.

Arzneimittel wie Pramipexol Neuraxpharm® 1,1mg können, neben den erwünschten, auch unerwünschte Wirkungen auslösen.

Diese treten aber nicht bei jedem Patienten auf.

Anzeichen hierfür sind:

• Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen • Übelkeit, verminderter Appetit, Gewichtsverlust • Niedriger Blutdruck • Verstopfung

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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