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ONDANSETRON Hikma 8 mg/4 ml Injektionslösung Amp.

Abbildung ähnlich
Zuzahlung
7
5 St
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Derzeit nicht lieferbar
    • PZN
      00832574
    • Darreichung
      Injektionslösung
    • Marke
      Ondansetron
    • Hersteller
      HIKMA Pharma GmbH

    Produktdetails & Pflichtangaben

    verschreibungspflichtiges Arzneimittel

    Wirkstoffe

    • 10 mg Ondansetron hydrochlorid-2-Wasser

    Hilfsstoffe

    • Wasser für Injektionszwecke
    • Natriumchlorid
    • Natrium citrat
    • Citronensäure monohydrat
    • Das Präparat enthält eine Substanz, die zur Gruppe der sogenannten Antiemetika gehört.
    • Es wird angewendet:
      • zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, verursacht durch eine Chemotherapie (bei Erwachsenen und Kindern) oder Strahlentherapie (nur bei Erwachsenen)
      • zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen
    • Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie weitere Erklärungen zu den Anwendungen möchten.
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Ondansetron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
      • wenn Sie Apomorphin erhalten (zur Behandlung von Parkinson)
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal vor der Anwendung des Arzneimittels.
    • Das Präparat wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal gegeben. Die verschriebene Dosis hängt von Ihrer Behandlung ab.
    • Zur Vermeidung von Übelkeit und Erbrechen bei einer Chemotherapie oder Strahlentherapie bei Erwachsenen:
      • Am Tag der Chemotherapie oder Strahlentherapie
        • Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist 8 mg als langsame Injektion in eine Vene unmittelbar vor Ihrer Therapie und weitere 8 mg 12 Stunden später. Nach der Chemotherapie wird Ihr Arzneimittel normalerweise zum Einnehmen in Form einer 8 mg Ondansetron Tablette oder als 10 ml (8 mg) Ondansetron Sirup verabreicht.
      • An den darauffolgenden Tagen
        • Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist eine 8 mg Tablette oder 10 ml (8 mg) Sirup zweimal täglich.
        • Diese Dosis kann bis zu 5 Tage lang verabreicht werden.
      • Falls Ihre Chemotherapie oder Strahlentherapie mit großer Wahrscheinlichkeit starke Übelkeit und schweres Erbrechen zur Folge hat, könnten Sie auch eine höhere Dosis als die übliche Dosis von Ondansetron verabreicht erhalten. Ihr Arzt wird das entscheiden.
    • Zur Vermeidung von Übelkeit und Erbrechen bei einer Chemotherapie bei Kindern ab 6 Monaten und Jugendlichen:
      • Ihr Arzt wird über die Dosis anhand der Größe (Körperoberfläche) oder des Gewichts des Kindes entscheiden.
      • Am Tag der Chemotherapie
        • Die erste Dosis wird als Injektion in eine Vene unmittelbar vor der Therapie Ihres Kindes verabreicht. Nach der Chemotherapie erfolgt die weitere Behandlung Ihres Kindes normalerweise oral (zum Einnehmen) 12 Stunden später als Ondansetron Sirup oder Ondansetron Tablette.
      • An den darauffolgenden Tagen
        • 2,5 ml (2 mg) Sirup zweimal täglich für kleine Kinder und solchen, die 10 kg oder weniger wiegen.
        • Eine 4 mg Tablette oder 5 ml (4 mg) Sirup zweimal täglich für größere Kinder und solchen, die mehr als 10 kg wiegen.
        • Zwei 4 mg Tabletten oder 10 ml (8 mg) Sirup zweimal täglich für Jugendliche (oder für Kinder mit einer großen Körperoberfläche)
        • Diese Dosis kann bis zu 5 Tage lang verabreicht werden.
    • Zur Vermeidung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation
      • Erwachsene:
        • Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist 4 mg als langsame Injektion in eine Vene. Diese wird unmittelbar vor der Operation zur Vorbeugung verabreicht.
      • Kinder und Jugendliche:
        • Bei Kindern ab 1 Monat und Jugendlichen wird der Arzt über die Dosis entscheiden. Die Höchstdosis ist 4 mg verabreicht als Injektion in eine Vene. Diese Injektion wird unmittelbar vor der Operation verabreicht.
    • Patienten mit mäßigen oder schweren Leberproblemen
      • Die Gesamttagesdosis sollte nicht mehr als 8 mg betragen.
    • Falls Ihnen weiterhin übel ist oder Sie sich krank fühlen
      • Das Arzneimittel sollte unmittelbar nach der Verabreichung zu wirken beginnen. Falls Ihnen weiterhin übel ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen oder Ihrem Kind dieses Arzneimittel verabreichen, so dass es unwahrscheinlich ist, dass Sie oder Ihr Kind zu viel erhalten. Wenn Sie glauben, dass Ihnen oder Ihrem Kind zu viel gegeben wurde oder eine Gabe vergessen worden ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Allergische Reaktionen
      • Wenn Sie eine allergische Reaktion haben, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Anzeichen können unter anderem sein:
        • plötzliches pfeifendes Atmen und Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust
        • Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder der Zunge
        • Hautausschlag
        • rote Flecken oder Quaddeln unter der Haut (Nesselsucht) an jeder beliebigen Körperstelle
        • Kollaps
    • Myokardiale Ischämie
      • Zu den Anzeichen gehören:
        • plötzliche Schmerzen in der Brust oder
        • Engegefühl in der Brust
    • Weitere Nebenwirkungen:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Kopfschmerzen
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Wärmegefühl oder Hautrötung
        • Verstopfung
        • Beeinflussung von Leberfunktionstests (wenn Sie Ondansetron zusammen mit einem Arzneimittel erhalten, das Cisplatin heißt, sonst ist die Nebenwirkung eher gelegentlich)
        • Reizung und Rötung an der Injektionsstelle
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Schluckauf
        • niedriger Blutdruck, der zu Schwächegefühl oder Schwindel führen kann
        • unregelmäßiger Herzschlag
        • Brustschmerzen
        • Anfälle
        • abnormale Körperbewegungen oder Zittern
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
        • Schwindelgefühl oder Benommenheit
        • verschwommenes Sehen
        • Störungen im Herzschlag (manchmal verursacht dies einen plötzlichen Bewusstseinsverlust)
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
        • Sehstörungen oder vorübergehende Blindheit, geht zumeist innerhalb von 20 Minuten zurück
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
    Patientenhinweise
    ONDANSETRON Hikma 8 mg/4 ml Injektionslösung Amp.
    Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
    ONDANSETRON Hikma 8 mg/4 ml Injektionslösung Amp.
    Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
        • wenn Sie Herzprobleme haben oder hatten (z. B. Herzinsuffizienz, die zu Atemnot und geschwollenen Knöcheln führt)
        • wenn Sie Herzrhythmusstörungen haben (Arrhythmien)
        • wenn Sie allergisch gegen ähnliche Arzneimittel zu Ondansetron wie Granisetron oder Palonosetron sind
        • wenn Sie Leberprobleme haben
        • wenn Sie einen Darmverschluss haben
        • wenn Sie Probleme mit den Salzspiegeln im Blut haben, wie Kalium, Natrium und Magnesium.
      • Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der genannten Zustände auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat erhalten.
    • Schwangerschaft
      • Sie sollten Ondansetron nicht im ersten Trimenon der Schwangerschaft einnehmen, denn Ondansetron kann das Risiko, dass das Kind mit Lippenspalte und/oder Gaumenspalte (Öffnungen oder Spalten in der Oberlippe und/oder im Gaumenbereich) zur Welt kommt, leicht erhöhen. Wenn Sie bereits schwanger sind, glauben, schwanger zu sein, oder planen, ein Kind zu bekommen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, wird Ihnen möglicherweise empfohlen, eine wirksame Verhütung anzuwenden.
    • Stillzeit
      • Während einer Ondansetron-Behandlung dürfen Sie nicht stillen, da geringe Mengen in die Muttermilch übergehen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um Rat.
    • Das Präparat wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal als intravenöse Injektion gegeben.
    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies schließt nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Arzneimittel ein. Dieses Präparat kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen und andere Arzneimittel können die Wirkungsweise des Präparates beeinflussen.
      • Insbesondere informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
        • Carbamazepin oder Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie)
        • Rifampicin zur Behandlung von Infektionen wie Tuberkulose
        • Antibiotika wie Erythromycin oder Ketoconazol
        • Antiarrhythmika zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags
        • Beta-Blocker zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen oder Augenproblemen, Ängstlichkeit oder um Migräne zu verhindern
        • Tramadol, ein Schmerzmittel
        • Arzneimittel, die sich auf das Herz auswirken (wie Haloperidol oder Methadon)
        • Krebsmedikamente (besonders Anthrazykline und Trastuzumab)
        • SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angstzuständen einschließlich Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram
        • SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angstzuständen einschließlich Venlafaxin, Duloxetin
      • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob etwas vom Obengenannten auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel erhalten.
      • Es darf nicht in derselben Spritze oder Infusion (Tropf) mit anderen Arzneimitteln verabreicht werden.
    Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

    Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

    Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.