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CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg

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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    12343923 / 4150123439235
  • Darreichung
    Hartkapseln
  • Hersteller
    Hexal AG

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 6.93 mg Amlodipin besilat
  • 8 mg Candesartan cilexetil

Hilfsstoffe

  • Hyprolose
  • Chinolingelb
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Gelatine
  • Carmellose calcium
  • Maisstärke
  • 101.95 mg Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 8000
  • Titandioxid
  • Das Präparat enthält die beiden Wirkstoffe Amlodipin und Candesartan. Beide Wirkstoffe helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren.
    • Amlodipin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Kalziumantagonisten. Amlodipin verhindert, dass Kalzium in die Blutgefäßwände gelangt und verhindert damit, dass sich die Blutgefäße verengen.
    • Candesartan gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten. Angiotensin II wird im Körper gebildet und bewirkt eine Verengung der Blutgefäße und dadurch einen Anstieg des Blutdrucks. Candesartan wirkt, indem es den Effekt von Angiotensin II blockiert.
  • Beide Wirkstoffe helfen, eine Verengung der Blutgefäße zu stoppen. Als Ergebnis entspannen sich die Blutgefäße und der Blutdruck wird gesenkt.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck durch die Kombination der beiden Einzelwirkstoffe Amlodipin und Candesartan, in der gleichen Dosierung wie in diesem Präparat, bereits unter Kontrolle ist.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
    • allergisch gegen Amlodipin oder andere Kalziumantagonisten, Candesartancilexetil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • an stark erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie) leiden
    • an schwerer Verengung des Ausflusstraktes der linken Herzkammer leiden (Aortenstenose) oder an einem kardiogenen Schock (dann kann Ihr Herz den Körper nicht mehr mit genügend Blut versorgen)
    • nach einem Herzinfarkt an Herzinsuffizienz leiden
    • mehr als drei Monate schwanger sind
    • eine schwere Lebererkrankung oder Gallenstauung haben (ein Problem des Abflusses der Galle aus der Gallenblase)
    • Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt normalerweise 1 Hartkapsel einmal täglich.
  • Patienten, die Candesartan und Amlodipin als separate Arzneimittel erhalten, können stattdessen das Präparat mit derselben Dosierung der Wirkstoffe erhalten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viele Kapseln eingenommen haben, kann Ihr Blutdruck abfallen oder auch gefährlich niedrig werden. Sie können sich schwindelig, benommen und schwach fühlen. Wenn der Blutdruckabfall stark genug ist, kann es zu einem Schock kommen. Ihre Haut kann sich dann kalt und feucht anfühlen und Sie könnten das Bewusstsein verlieren. Begeben Sie sich sofort in medizinische Überwachung, wenn Sie zu viele Kapseln eingenommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Kapsel vergessen haben, lassen Sie diese Einnahme vollständig aus. Nehmen Sie die nächste Dosis dann wieder zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen müssen. Wenn Sie die Anwendung Ihres Arzneimittels beenden, bevor er Sie dazu aufgefordert hat, können Ihre Beschwerden zurückkehren. Brechen Sie daher die Einnahme nicht ab, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Beenden Sie die Einnahme des Präparates und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn bei Ihnen eine der folgenden Reaktionen auftritt:
    • plötzliches Keuchen beim Atmen, Schmerzen im Brustbereich, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden
    • Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen
    • Anschwellen der Zunge oder der Kehle, was zu starken Atembeschwerden führt
    • schwere Hautreaktionen einschließlich starken Hautausschlags, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starkes Jucken, Blasenbildung, Abschälen und Anschwellen der Haut, Entzündung von Schleimhäuten (Stevens-Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen
    • Herzinfarkt, ungewöhnlicher Herzschlag
    • Bauchspeicheldrüsenentzündung, die zu starken Bauch- und Rückenschmerzen mit ausgeprägtem Unwohlsein führen kann
  • Das Präparat kann zu einer Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen führen. Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen kann verringert sein und Sie bemerken möglicherweise Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber. Falls dies auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Möglicherweise wird Ihr Arzt gelegentlich Blutuntersuchungen durchführen, um zu überprüfen, ob das Arzneimittel bislang einen Einfluss auf Ihr Blut hatte (Agranulozytose).
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Da es sich bei diesem Präparat um eine Kombination von zwei Wirkstoffen handelt, sind die berichteten Nebenwirkungen entweder auf die Einnahme von Amlodipin oder Candesartan zurückzuführen.
    • Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Amlodipin:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Knöchelschwellungen (Ödeme)
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit (insbesondere zu Beginn der Behandlung)
        • Herzklopfen (Palpitationen), Hautrötung mit Wärmegefühl
        • Bauchschmerzen, Übelkeit (Nausea)
        • veränderte Darmentleerungsgewohnheiten, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsstörungen
        • Müdigkeit, Schwächegefühl
        • Sehstörungen, Doppeltsehen
        • Muskelkrämpfe
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Stimmungsschwankungen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit
        • Zittern, Geschmacksstörungen, Bewusstlosigkeit
        • verminderte Empfindlichkeit für Berührungsreize oder Kribbeln in den Extremitäten, Verlust des Schmerzgefühl
        • Ohrgeräusche
        • niedriger Blutdruck
        • Niesen/laufende Nase durch eine Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis)
        • Husten
        • Mundtrockenheit, Erbrechen
        • Haarausfall, vermehrtes Schwitzen, Hautjucken, rote Flecken auf der Haut, Hautverfärbung
        • Störungen beim Wasserlassen, vermehrter nächtlicher Harndrang, häufigeres Wasserlassen
        • Erektionsstörungen, Beschwerden an den Brustdrüsen oder Vergrößerung der Brustdrüsen beim Mann
        • Schmerzen, Unwohlsein
        • Gelenk- oder Muskelschmerzen, Rückenschmerzen
        • Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
        • Verwirrung
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
        • Verminderung der weißen Blutkörperchen, Verminderung der Blutplättchen, was zu ungewöhnlichen blauen Flecken oder leichtem Bluten führen kann
        • erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
        • eine Nervenstörung, die zu Schwächegefühl, verminderter Empfindlichkeit für Berührungsreize oder Kribbeln führen kann
        • Schwellung des Zahnfleisches
        • aufgeblähter Bauch (Gastritis)
        • gestörte Leberfunktion, Entzündung der Leber (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Anstieg der Leberenzyme, wodurch bestimmte medizinische Tests beeinflusst werden können
        • erhöhte Muskelanspannung
        • entzündliche Reaktionen der Blutgefäße, häufig mit Hautausschlag
        • Lichtempfindlichkeit
        • Störungen, die sich aus Steifheit, Zittern und/oder Bewegungsstörungen zusammensetzen
    • Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Candesartan:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Schwindel/Drehgefühl
        • Kopfschmerzen
        • Atemwegsinfektion
        • niedriger Blutdruck. Dieser kann bei Ihnen ein Gefühl von Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.
        • Veränderungen bei Blutuntersuchungsergebnissen: eine erhöhte Menge an Kalium in Ihrem Blut, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschwäche haben. In schweren Fällen bemerken Sie möglicherweise Müdigkeit, Schwäche, unregelmäßigen Herzschlag oder Kribbeln („Ameisenlaufen").
        • Beeinflussung Ihrer Nierenfunktion, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschwäche haben. In sehr seltenen Fällen kann Nierenversagen auftreten.
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
        • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen
        • eine Abnahme Ihrer roten oder weißen Blutkörperchen. Möglicherweise bemerken Sie Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber.
        • Hautausschlag, beuliger Ausschlag (Nesselsucht), Juckreiz
        • Rückenschmerzen, Schmerzen in Gelenken und Muskeln
        • Veränderungen Ihrer Leberfunktion, einschließlich Leberentzündung (Hepatitis). Sie bemerken möglicherweise Müdigkeit, eine Gelbfärbung Ihrer Haut und des Weißen im Auge sowie grippeähnliche Beschwerden.
        • Husten
        • Übelkeit
        • Veränderungen bei Blutuntersuchungsergebnissen: eine erniedrigte Menge an Natrium in Ihrem Blut. In schweren Fällen bemerken Sie möglicherweise Schwäche, Energiemangel oder Muskelkrämpfe.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn Sie
      • kürzlich einen Herzinfarkt hatten
      • an Herzinsuffizienz leiden
      • an einem starken Blutdruckanstieg leiden (hypertensive Krise)
      • niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie)
      • älter sind und Ihre Dosis erhöht werden muss
      • Leber- oder Nierenprobleme haben oder Dialyse-Patient sind
      • kürzlich eine Nierentransplantation hatten
      • erbrechen müssen, kürzlich heftig erbrochen haben oder Durchfall haben
      • eine Erkrankung der Nebenniere haben, die Conn-Syndrom genannt wird (auch primärer Hyperaldosteronismus genannt)
      • schon einmal einen Schlaganfall hatten
      • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
        • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
        • Aliskiren.
    • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
    • Wenn bei Ihnen eine dieser Erkrankungen vorliegt, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen.
    • Wenn bei Ihnen eine Operation geplant wird, informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Das Arzneimittel kann zusammen mit bestimmten Anästhetika einen übermäßigen Blutdruckabfall verursachen.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme des Präparates in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es gibt keine Erfahrung mit der Einnahme bei Kindern (unter 18 Jahren). Geben Sie dieses Arzneimittel deshalb nicht Kindern und Jugendlichen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat kann einen geringen oder mäßigen Einfluss auf Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben. Falls die Hartkapseln bei Ihnen ein Krankheitsgefühl, Schwindel oder Müdigkeit hervorrufen oder Kopfschmerzen auftreten, fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Präparat vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung des Präparates in der Frühschwangerschaft wird nicht empfohlen, und es darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Präparat wird nicht zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.
  • Sie können die Hartkapseln unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. In einigen Fällen könnte es notwendig sein, dass Sie die Einnahme eines anderen Arzneimittels beenden. Dies trifft insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme der folgenden Arzneimittel zusammen mit diesem Präparat zu:
      • Ketoconazol, Itraconazol (gegen Pilzerkrankungen)
      • Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir (sogenannte Proteasehemmer gegen HIV-Infektionen)
      • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin (Antibiotika)
      • Hypericum perforatum (Johanniskraut)
      • Verapamil, Diltiazem (Herzmittel)
      • Dantrolen (eine Infusion bei schwerer Störung der Körpertemperatur)
      • Simvastatin (ein Cholesterinsenker)
      • andere Arzneimittel, die helfen, Ihren Blutdruck zu senken, einschließlich Betablocker, Diazoxid und ACE-Hemmer oder Aliskiren
      • nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSARs) wie Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Celecoxib oder Etoricoxib (Arzneimittel zur Linderung von Schmerz und Entzündung)
      • Acetylsalicylsäure (ein Arzneimittel zur Linderung von Schmerz und Entzündung), wenn Sie mehr als 3 g pro Tag einnehmen
      • Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel (Arzneimittel, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen)
      • Heparin (ein Arzneimittel zur Blutverdünnung)
      • Entwässerungstabletten (Diuretika)
      • Lithium (ein Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen)
      • Tacrolimus (ein Arzneimittel, das die Funktion Ihres Immunsystems verändert)
      • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das die Funktion des Immunsystems eindämmt und vor allem nach Organtransplantationen verwendet wird, um eine Organabstoßung zu vermeiden).
  • Einnahme des Präparates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Einnahme des Präpartates sollten Sie keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken.
      Grapefruit und Grapefruitsaft können den Blutspiegel des Wirkstoffs Amlodipin erhöhen, was möglicherweise zu einer unkontrollierten Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung des Präparates führt.

Fragen und Antworten zu CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg

Wie lange muss CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg eingenommen werden?

Frage von Domenik S.

Die Dauer der Behandlung mit CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel über einen längeren oder dauerhaften Zeitraum hinweg angewendet.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten. Wenn Sie die Behandlung beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zurückkehren.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg eingenommen oder gegeben?

Frage von Aurora S.

Bitte wenden Sie CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosis für Erwachsene beträgt einmal täglich eine Hartkapsel.

Sie können dieses Arzneimittel zu oder unabhängig von Mahlzeiten oder Getränken einnehmen. Bitte nehmen Sie die Tablette mit etwas Flüssigkeit ein, beispielsweise einem Glas Wasser. Die Tabletten dürfen jedoch nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg auftreten?

Frage von Felina D.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwellungen der Knöchel (Ödeme)

Häufige Nebenwirkungen: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten treffen)

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Herzklopfen
  • Müdigkeit, Schwächegefühl
  • Sehstörungen, Doppeltsehen
  • Muskelkrämpfe
  • Verdauungsstörungen

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihren Arzt ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg vorkommen?

Frage von Bela S.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin oder Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg kann unter anderem mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Verapamil, Diltiazem (Herzmittel)
  • Enalapril, Captopril, Lisinopril oder Ramipril (Blutdrucksenker)
  • Ketoconazol, Itraconazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen)
  • Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Celecoxib oder Etoricoxib (Schmerzmittel)
  • ASS (Acetylsalicylsäure bei der Einnahme von mehr als 3 g pro Tag)
  • Simvastatin (ein Cholesterinsenker)
  • Lithium (Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen)
  • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin (Antibiotika)
  • Entwässerungstabletten (Diuretika)

und Weitere.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Grapefruit: Bitte konsumieren Sie keine Grapefruits und Grapefruitsaft während der Behandlungszeit mit diesem Arzneimittel.

Alkohol: Übermäßiger Alkoholkonsum sollte vermieden werden. Es kann bei der gleichzeitigen Anwendung zu Schwindel oder Ohnmacht kommen.

Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft und Stillzeit darf die Einnahme von CandeAmlo HEXAL® 8 mg/5 mg nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt erfolgen. Die Einnahme wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und nach dem dritten Schwangerschaftsmonat darf das Arzneimittel nicht mehr eingenommen werden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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