RAYVOW 50 mg Filmtabletten
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- PZN / EAN
- 17363586 / 4150173635861
- Darreichung
- Filmtabletten
- Marke
- RAYVOW
- Hersteller
- Organon Healthcare GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 57.82 mg Lasmiditan hemisuccinat
Hilfsstoffe
- Croscarmellose natrium
- Eisen(II,III)-oxid
- Cellulose, mikrokristalline
- Magnesium stearat (pflanzlich)
- Stärke, vorverkleistert
- Natriumdodecylsulfat
- Macrogol 3350
- Poly(vinylalkohol)
- Titandioxid
- Talkum
Indikation
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Lasmiditan, der zur Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräne-Attacken mit oder ohne Aura bei Erwachsenen angewendet wird.
- Das Präparat hilft, Schmerzen und andere Symptome, die mit einer Migräne verbunden sind, zu verringern oder zu beenden. Eine Schmerzlinderung kann bereits 30 Minuten nach der Einnahme des Arzneimittels spürbar sein.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Lasmiditan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 100 mg Lasmiditan. Ihr Arzt wird entscheiden, welche Lasmiditan-Dosis für Sie geeignet ist.
- Wenn Sie nach der ersten Tablette keine Schmerzfreiheit erreichen, nehmen Sie keine zweite Tablette für dieselbe Attacke ein, weil dies wahrscheinlich keine Wirkung hat.
- Wenn Ihre Migräne nach einer ersten Tablette mit 50 mg oder 100 mg vollständig abgeklungen ist und dann wieder auftritt, können Sie eine zweite Tablette derselben Stärke einnehmen, aber nicht früher als 2 Stunden nach der ersten Einnahme.
- Sie dürfen innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 200 mg einnehmen.
- Wenn Ihre Dosis von 100 mg Ihre Migräne nicht lindert oder Nebenwirkungen verursacht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, der Ihnen möglicherweise eine höhere (200 mg) oder niedrigere (50 mg) Dosis empfehlen wird.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen und Patienten mit Leberfunktionsstörung
- Das Arzneimittel wird bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) oder bei Patienten mit schweren Leberproblemen nicht empfohlen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Es könnten bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, die in Kategorie "Nebenwirkungen" beschrieben sind.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Das Arzneimittel wird zur akuten Behandlung von Migräne-Kopfschmerzen angewendet und sollte nur bei Bedarf eingenommen werden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Benachrichtigen Sie sofort einen Arzt, wenn Sie nach Einnahme dieses Arzneimittels eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
- allergische Reaktionen einschließlich Hautausschlag und Schwellungen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen (Häufigkeit gelegentlich)
- Anzeichen und Symptome eines Serotonin-Syndroms, einer seltenen Reaktion, die zu psychischen Veränderungen führen kann, wie das Sehen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen), Erregung oder Koma; schnellem Herzschlag, Veränderungen des Blutdrucks, hoher Körpertemperatur, angespannten Muskeln, Schwierigkeiten beim Gehen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.
- Weitere Nebenwirkungen können sein:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Benommenheit
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schläfrigkeit
- Erschöpfung
- Kribbeln der Haut
- Übelkeit
- Taubheitsgefühl
- allgemeines Unwohlsein
- Schwindel und Gleichgewichtsverlust
- Muskelschwäche
- Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, z. B. Mangel an Koordination
- Sich anormal fühlen
- Erbrechen
- Schlechte Schlafqualität
- Spüren des Herzschlags in der Brust, z. B. Herzklopfen (Palpitationen)
- Sehstörungen, z. B. verschwommenes Sehen
- Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Ruhelosigkeit oder Unfähigkeit, still zu sitzen oder zu stehen
- Zittern oder Tremor
- Angstgefühl
- Gefühl von Hitze oder Kälte
- Muskelkrampf
- Trägheitsgefühl
- Beschwerden an Armen oder Beinen
- Konzentrationsstörungen
- Denkstörungen, wie Gedächtnisverlust oder benebeltes Denken
- Gefühl, dass der Kopf nicht richtig funktioniert
- Sprachprobleme, z. B. undeutliches Sprechen
- Verwirrtheitszustände
- Beklemmungsgefühl in der Brust
- Extrem glückliche oder aufgeregte Stimmung
- Dinge sehen oder hören, die nicht da sind
- Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden
- Lasmiditan wurde mit einer Senkung der Herzfrequenz (etwa 5 bis 10 Schläge pro Minute im Durchschnitt) und einem leichten Anstieg des Blutdrucks in den Stunden nach der Einnahme in Verbindung gebracht.
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Diese Tablette ist nicht teilbar.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten.
Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Gehen Sie nach jeder Einnahme von dem Arzneimittel für mindestens 8 Stunden keinen Aktivitäten nach, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, wie das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen, selbst wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen. Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen können beeinträchtigt sein. Patienten, die diesen Rat nicht befolgen können, sollten dieses Präparat nicht einnehmen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
- Arzneimittel einnehmen, die den Serotoninspiegel erhöhen. Diese Arzneimittel erhöhen das Risiko von Nebenwirkungen, wie dem Serotonin-Syndrom (eine seltene Reaktion, die zu psychischen Veränderungen führen kann, wie das Sehen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen), Erregung oder Koma; schnellem Herzschlag, Blutdruckschwankungen, hoher Körpertemperatur; verspannten Muskeln; Schwierigkeiten beim Gehen; Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall).
- andere Arzneimittel oder Substanzen einnehmen, die Schläfrigkeit verursachen, wie beispielsweise Schlaftabletten, Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen oder Alkohol.
- jemals von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, Alkohol oder Drogen abhängig waren.
- Wenn Sie über mehrere Tage oder Wochen hinweg wiederholt Arzneimittel zur Behandlung von Migräne anwenden, kann dies langfristig zu täglichen Kopfschmerzen führen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies bei Ihnen auftritt, da Sie die Behandlung möglicherweise eine Weile unterbrechen müssen.
- Kinder und Jugendliche
- Das Arzneimittel darf Patienten unter 18 Jahren nicht gegeben werden, da nicht genügend Informationen über die Wirksamkeit in dieser Altersgruppe vorliegen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel beeinflusst Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Gehen Sie nach jeder Einnahme von Lasmiditan für mindestens 8 Stunden keinen Aktivitäten nach, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, wie das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen, selbst wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen. Wenn Sie diesen Rat nicht befolgen können, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel Ihrem ungeborenen Kind schadet. Die Einnahme davon wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen.
- Stillzeit
- Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Es ist nicht bekannt, ob Lasmiditan in Ihre Muttermilch übergeht. Es wird empfohlen, nach der Einnahme für 24 Stunden nicht zu stillen, um die von Ihrem Säugling aufgenommene Menge an Lasmiditan möglichst gering zu halten.
- Fortpflanzungsfähigkeit
- Es ist nicht bekannt, ob das Präparat eine Auswirkung auf Ihre Fortpflanzungsfähigkeit hat.
Anwendung
- Das Arzneimittel ist zum Einnehmen bestimmt. Sie sollten Ihre Tablette während der Kopfschmerzphase Ihrer Migräne-Attacke mit Wasser schlucken. Sie können die Tablette unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
Wechselwirkungen
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Einnahme des Präparates insbesondere, wenn Sie Folgendes einnehmen:
- Arzneimittel, die die Herzfrequenz senken, wie z. B. Propranolol
- Arzneimittel, die den Serotoninspiegel erhöhen (einschließlich Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), Serotonin Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer (SNRIs), trizyklische Antidepressiva, Monoaminoxidase-Hemmer [MAO-Hemmer] oder Triptane)
- Einnahme zusammen mit Alkohol
- Vorsicht ist geboten, wenn Sie während der Anwendung von dem Arzneimittel Alkohol trinken.
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