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Leflunomid STADA®® 10 mg

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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    06572341 / 4150065723416
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Marke
    Leflunomid
  • Hersteller
    STADAPHARM GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 10 mg Leflunomid

Hilfsstoffe

  • Hypromellose
  • Crospovidon
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Povidon K30
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Maisstärke
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 8000
  • Titandioxid
  • Talkum
  • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antirheumatika genannt werden. Es enthält den Wirkstoff Leflunomid.
  • Das Arzneimittel wird angewendet, um Erwachsene mit aktiver rheumatoider Arthritis oder mit aktiver Psoriasis-Arthritis zu behandeln.
  • Zu den Symptomen der rheumatoiden Arthritis zählen Entzündungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsstörungen und Schmerzen. Weitere Krankheitserscheinungen betreffen den ganzen Körper, hierzu zählen Appetitlosigkeit, Fieber, Kraftlosigkeit und Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen).
  • Zu den Symptomen der aktiven Psoriasis-Arthritis zählen Entzündungen der Gelenke, Schwellungen, Bewegungsstörungen, Schmerzen und rote, schuppige Hautflecken (Hautläsionen).
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie jemals allergisch gegen Leflunomid (insbesondere mit einer schweren Hautreaktion, häufig begleitet von Fieber, Gelenkschmerzen, rötlichen Verfärbungen der Haut oder Blasen [z. B. Stevens-Johnson-Syndrom]) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels reagiert haben, oder wenn Sie allergisch gegen Teriflunomid (angewendet zur Behandlung der Multiplen Sklerose) sind,
    • wenn Sie irgendwelche Leberbeschwerden haben,
    • wenn Sie ein mittleres bis schweres Nierenleiden haben,
    • wenn Sie eine stark erniedrigte Eiweißmenge im Blut (Hypoproteinämie) haben,
    • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die Ihr Immunsystem beeinflussen (z. B. Aids),
    • wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die die Funktion Ihres Knochenmarks betreffen, oder wenn die Zahl der roten oder weißen Blutkörperchen in Ihrem Blut oder die Anzahl der Blutplättchen reduziert ist,
    • wenn Sie an einer schweren Infektion leiden,
    • wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder stillen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 100 mg Leflunomid einmal täglich an den ersten drei Tagen. Danach beträgt die empfohlene Erhaltungsdosis:
    • bei rheumatoider Arthritis: 10 oder 20 mg Leflunomid einmal täglich, abhängig von der Schwere Ihrer Erkrankung,
    • bei Psoriasis-Arthritis: 20 mg Leflunomid einmal täglich.
  • Es kann ca. 4 Wochen oder länger dauern, bis Sie eine Besserung Ihres Krankheitszustandes spüren.
  • Bei manchen Patienten kann eine weitere Besserung noch nach 4 bis 6 Monaten Behandlung erfolgen.
  • Normalerweise wird das Präparat über einen längeren Zeitraum eingenommen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, so setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder holen Sie ärztlichen Rat ein. Nehmen Sie möglichst Ihre Tabletten oder die Schachtel mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis ausgelassen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie es merken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort und beenden Sie die Einnahme des Präparates,
    • wenn Sie Schwäche verspüren, sich benommen oder schwindlig fühlen oder Atembeschwerden haben, da dies Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein können,
    • wenn Sie Hautausschläge oder Geschwüre im Mund bekommen, da diese schwere, manchmal lebensbedrohliche Reaktionen anzeigen können (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]).
  • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt sofort bei:
    • blasser Haut, Müdigkeit oder Auftreten von blauen Flecken, da dies eine Bluterkrankung anzeigen kann (ausgelöst durch ein Ungleichgewicht der verschiedenen Blutzellen, aus denen das Blut besteht),
    • Müdigkeit, Bauchschmerzen oder Gelbsucht (gelbe Verfärbung der Augen oder der Haut), da dies einen ernsten Zustand wie Leberversagen anzeigen kann, der tödlich sein kann,
    • jeglichen Symptomen einer Infektion wie Fieber, Halsschmerzen oder Husten, da dieses Arzneimittel die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Infektion, die lebensbedrohlich sein kann, erhöhen kann,
    • Husten oder Atembeschwerden, da es sich hierbei um Anzeichen für Probleme mit der Lunge handeln könnte (interstitielle Lungenerkrankung oder pulmonale Hypertonie),
    • ungewohntem Kribbeln, Kraftlosigkeit oder Schmerzen in Ihren Händen oder Füßen, da dies auf Probleme mit Ihren Nerven (periphere Neuropathie) hindeuten kann.
  • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • eine geringe Senkung der Zahl der weißen Blutzellen (Leukopenie),
    • leichte allergische Reaktionen,
    • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend),
    • Müdigkeit (Asthenie),
    • Kopfschmerzen, Schwindel,
    • ungewöhnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Parästhesie),
    • eine leichte Erhöhung des Blutdrucks,
    • Kolitis,
    • Durchfall,
    • Übelkeit, Erbrechen,
    • Entzündung der Mundhöhle oder Mundgeschwüre,
    • Bauchschmerzen,
    • Leberwerterhöhungen,
    • verstärkter Haarausfall,
    • Ekzem, trockene Haut, Hautausschläge und Juckreiz,
    • Sehnenscheidenentzündung (Schmerzen, verursacht durch eine Entzündung der Membran, die die Sehnen umgibt, gewöhnlich an Händen oder Füßen),
    • eine Erhöhung bestimmter Blutwerte (Kreatin-Phosphokinase),
    • Schädigung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie).
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • eine Senkung der Zahl der roten Blutkörperchen (Blutarmut) und der Blutplättchen (Thrombozytopenie),
    • eine Senkung des Kaliumspiegels im Blut,
    • Angstgefühl,
    • Geschmacksveränderungen,
    • Urtikaria (Nesselsucht),
    • Sehnenruptur,
    • ein Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceride),
    • eine Verminderung der Phosphatwerte im Blut.
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
    • eine Vermehrung der Blutzellen, die Eosinophile genannt werden (Eosinophilie); eine geringe Verringerung der Zahl der weißen Blutzellen (Leukopenie); Verringerung aller Blutzellen (Panzytopenie),
    • eine starke Erhöhung des Blutdrucks,
    • Lungenentzündung (interstitielle Lungenerkrankung),
    • Leberwerterhöhungen, woraus sich ernsthafte Störungen wie Hepatitis oder Gelbsucht entwickeln können,
    • schwere Infektionen, Sepsis genannt, die möglicherweise tödlich sein können,
    • eine Erhöhung bestimmter Blutwerte (Lactat-Dehydrogenase).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
    • eine deutliche Abnahme bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose),
    • schwere und möglicherweise schwerwiegende allergische Reaktionen,
    • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis, einschließlich nekrotisierender Vaskulitis der Haut),
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis),
    • ernsthafte Leberstörungen wie Leberversagen oder Nekrose (möglicherweise mit tödlichem Verlauf),
    • schwerwiegende, unter Umständen lebensbedrohliche Reaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).
  • Außerdem können andere Nebenwirkungen, wie z. B. Nierenversagen, ein Absinken der Harnsäurespiegel in Ihrem Blut, pulmonale Hypertonie, Unfruchtbarkeit bei Männern (die sich wieder zurückbildet, wenn die Einnahme dieses Arzneimittels beendet wird), kutaner Lupus erythematodes (gekennzeichnet durch Ausschlag und Rötung an Hautstellen, die dem Licht ausgesetzt sind), Psoriasis (neu auftretend oder verschlechtert), DRESS und Hautgeschwüre (runde, offene Wunden in der Haut, durch die das darunter liegende Gewebe sichtbar ist), mit nicht bekannter Häufigkeit auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Leflunomid STADA®® 10 mg
Diese Tablette ist nicht teilbar.
Leflunomid STADA®® 10 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Leflunomid STADA®® 10 mg
Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Leflunomid STADA®® 10 mg
Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Leflunomid STADA®® 10 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Leflunomid STADA®® 10 mg
Dieses Arzneimittel sollte nicht in Kombination mit Alkohol eingenommen werden
Leflunomid STADA®® 10 mg
Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie in der Vergangenheit einmal an einer Lungenentzündung (interstitielle Lungenerkrankung) gelitten haben.
      • wenn Sie in der Vergangenheit einmal eine Tuberkulose hatten oder wenn Sie in engen Kontakt mit jemandem, der Tuberkulose hat oder hatte, gekommen sind. Ihr Arzt kann Tests durchführen, um herauszufinden, ob Sie Tuberkulose haben.
      • wenn Sie männlich sind und ein Kind zeugen möchten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Präparat in die Samenflüssigkeit übergeht, soll während der Behandlung ein zuverlässiger Empfängnisschutz angewendet werden. Männer, die ein Kind zeugen möchten, sollten mit ihrem Arzt sprechen, der ihnen empfehlen kann, die Einnahme des Arzneimittels zu beenden und bestimmte Arzneimittel einzunehmen, um dieses Präparat schnell und ausreichend aus dem Körper auszuscheiden. Sie sollten dann Ihr Blut untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass das Arzneimittel ausreichend aus dem Körper ausgeschieden wurde. Danach sollten Sie eine Wartezeit von mindestens 3 weiteren Monaten einhalten, bevor Sie versuchen, ein Kind zu zeugen.
      • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Kalziumspiegel) geplant ist. Es können falsch niedrige Kalziumspiegel festgestellt werden.
    • Das Präparat kann gelegentlich zu Problemen mit Ihrem Blut, Ihrer Leber, Lunge oder den Nerven in Ihren Armen und Beinen führen. Es kann auch einige schwere allergische Reaktionen (einschließlich Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]) hervorrufen oder die Gefahr einer schweren Infektion erhöhen.
    • DRESS äußert sich zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und Hautausschlag im Gesicht, dann mit einem sich ausbreitenden Hautausschlag und erhöhter Temperatur, erhöhten Leberenzymwerten in Blutuntersuchungen, Zunahme einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie) und vergrößerten Lymphknoten.
    • Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung regelmäßig Blutuntersuchungen vornehmen, um die Blutkörperchen und die Leber zu überprüfen. Ihr Arzt wird auch regelmäßig Ihren Blutdruck messen, da die Einnahme des Arzneimittels zu einer Blutdruckerhöhung führen kann.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an ungeklärtem chronischem Durchfall leiden. Ihr Arzt führt eventuell zusätzliche Untersuchungen für eine Differenzialdiagnose durch.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich bei Ihnen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel ein Hautgeschwür bildet.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Einnahme des Präparates wird für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann bei Ihnen Schwindel hervorrufen, der Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Wenn Sie hiervon betroffen sind, setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs oder bedienen Sie keine Maschinen.
  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden, während Sie das Präparat einnehmen, ist das Risiko, ein Baby mit schwerwiegenden Fehlbildungen zu bekommen, erhöht. Frauen in gebärfähigem Alter dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, ohne zuverlässigen Empfängnisschutz zu praktizieren.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen, nach Absetzen des Präparates schwanger zu werden. Es muss sichergestellt sein, dass das Arzneimittel vollständig aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden. Dies kann bis zu 2 Jahre dauern. Die Zeit kann durch Einnahme bestimmter Arzneimittel, die die Ausscheidung aus Ihrem Körper beschleunigen, auf wenige Wochen verkürzt werden.
    • In jedem Fall sollte durch eine Blutuntersuchung bestätigt werden, dass das Arzneimittel ausreichend aus Ihrem Körper ausgeschieden ist, und anschließend sollten Sie mindestens einen weiteren Monat warten, bevor Sie schwanger werden.
    • Für weitere Informationen zum Labortest setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.
    • Wenn Sie während der Behandlung mit dem Präparat oder in den 2 Jahren nach Beendigung der Behandlung vermuten, schwanger zu sein, müssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um einen Schwangerschaftstest durchführen zu lassen. Falls der Test bestätigt, dass Sie schwanger sind, könnte Ihr Arzt eine Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln vorschlagen, um das Arzneimittel schnell und ausreichend aus Ihrem Körper auszuscheiden. Dies kann das Risiko für Ihr Kind verringern.
  • Stillzeit
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie stillen, da Leflunomid in die Muttermilch übergeht.
  • Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit viel Wasser.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies schließt auch Arzneimittel ein, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.
    • Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
      • andere Arzneimittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, wie Malariamittel (z. B. Chloroquin und Hydroxychloroquin), Gold (intramuskulär oder zum Einnehmen), D-Penicillamin, Azathioprin und andere Immunsuppressiva (z. B. Methotrexat), da diese Kombinationen nicht empfehlenswert sind,
      • Warfarin und andere Arzneimittel zur Blutverdünnung, da eine Überwachung notwendig ist, um das Risiko von Nebenwirkungen dieses Arzneimittels zu verringern,
      • Teriflunomid zur Behandlung von Multipler Sklerose,
      • Repaglinid, Pioglitazon, Nateglinid oder Rosiglitazon zur Behandlung von Diabetes,
      • Daunorubicin, Doxorubicin, Paclitaxel oder Topotecan zur Behandlung von Krebs,
      • Duloxetin zur Behandlung von Depression, Harninkontinenz oder Nierenerkrankungen bei Diabetikern,
      • Alosetron zur Behandlung von schwerem Durchfall,
      • Theophyllin zur Behandlung von Asthma,
      • Tizanidin, ein Arzneimittel zur Muskelentspannung,
      • orale Verhütungsmittel (die Ethinylestradiol und Levonorgestrel enthalten),
      • Cefaclor, Benzylpenicillin (Penicillin G), Ciprofloxacin zur Behandlung von Infektionen,
      • Indometacin, Ketoprofen zur Behandlung von Schmerzen oder Entzündungen,
      • Furosemid zur Behandlung von Herzerkrankungen (Diuretikum, [„Wassertablette"]),
      • Zidovudin zur Behandlung von HIV-Infektion,
      • Rosuvastatin, Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin zur Behandlung von Hypercholesterinämie (hoher Cholesterinspiegel),
      • Sulfasalazin zur Behandlung von entzündlicher Darmerkrankung oder rheumatoider Arthritis,
      • ein Arzneimittel mit dem Namen Colestyramin (zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte) oder Aktivkohle, da diese Arzneimittel die Aufnahme dieses Präparates in den Körper herabsetzen können.
    • Wenn Sie bereits ein nicht steroidales Antiphlogistikum (NSAR) und/oder Kortikosteroide anwenden, so dürfen Sie damit auch während der Behandlung mit dem Arzneimittel fortfahren.
    • Impfungen
      • Müssen Sie geimpft werden, so holen Sie ärztlichen Rat ein. Bestimmte Impfungen sollten während der Behandlung mit dem Arzneimittel und einen bestimmten Zeitraum über das Behandlungsende hinaus nicht erfolgen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Das Arzneimittel kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.
    • Es wird empfohlen, während einer Behandlung keinen Alkohol zu trinken. Der Konsum von Alkohol während der Behandlung mit dem Arzneimittel kann die Wahrscheinlichkeit für eine Leberschädigung erhöhen.

Fragen und Antworten zu Leflunomid STADA®® 10 mg

Was sind die häufigsten Nebenwirkungen von Leflunomid STADA 10 mg?

Frage von Connor S.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel auch, können auch bei der Anwendung von Leflunomid STADA 10 mg Nebenwirkungen auftreten, die aber nicht bei jedem Anwender auftreten müssen.

In der Packungsbeilage werden die folgenden häufigsten Nebenwirkungen aufgeführt:

(Häufig bedeutet, dass die Nebenwirkungen bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen können.)

  • eine geringe Senkung der Zahl der weißen Blutzellen (Leukopenie)
  • eine leichte allergische Reaktion
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (im Allgemeinen unbedeutend)
  • Müdigkeit (sogenannte Asthenie)
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • ungewöhnliche Hautempfindungen wie Kribbeln (Parästhesie)
  • eine leichte Erhöhung des Blutdrucks
  • Kolitis (Dickdarmentzündung)
  • Durchfall
  • Übelkeit und/oder Erbrechen
  • Entzündung der Mundhöhle oder Mundgeschwüre
  • Bauchschmerzen
  • Leberwerterhöhungen
  • verstärkter Haarausfall
  • Ekzem, trockene Haut, Hautausschläge und Juckreiz
  • Sehnenscheidenentzündung (Schmerzen, verursacht durch eine Entzündung der Membran, die die Sehnen umgibt, gewöhnlich an Händen oder Füßen),
  • eine Erhöhung bestimmter Blutwerte (Kreatin-Phosphokinase),
  • eine Schädigung der Nervenbahnen in den Armen oder Beinen (periphere Neuropathie).

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Aufführung nur um einen Ausschnitt handelt. Bitte lesen Sie sämtliche Nebenwirkungen in dem jeweils aktuellen Beipackzettel durch. Sollten Sie aufgrund der Nebenwirkungen Bedenken haben, besprechen Sie dies bitte unbedingt mit Ihrem Arzt.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie schnell kann mit Hilfe von Leflunomid STADA 10 mg eine Besserung der Erkrankung erreicht werden?

Frage von Eileen M.

Leflunomid STADA 10 mg führt normalerweise nach etwa einem Monat zu einer Besserung der Beschwerden. Bei manchen Patienten bessern sich die Beschwerden noch weiter innerhalb von vier bis sechs Monaten. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Leflunomid STADA 10 mg bei Ihnen nicht, oder nicht stark genug wirkt, sprechen Sie bitte Ihren Arzt darauf an. Lesen Sie sich die Packungsbeilage von Leflunomid STADA 10 mg vollständig durch, sie enthält wichtige Informationen.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Warum dürfen Frauen während der Therapie mit Leflunomid STADA 10 mg nicht schwanger werden?

Frage von Yven A.

Frauen dürfen nicht schwanger werden, wenn sie Leflunomid STADA 10 mg einnehmen, weil der enthaltene Wirkstoff Leflunomid schwere Fehlbildungen beim ungeborenen Kind hervorrufen kann. Wenn Sie Leflunomid STADA 10 mg einnehmen und schwanger werden möchten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Nach dem Absetzen der Tabletten dürfen Sie noch zwei Jahre lang nicht schwanger werden. Es gibt aber die Möglichkeit, Leflunomid mithilfe eines anderen Arzneimittels schneller aus dem Körper zu entfernen. Auch darüber sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Lesen Sie den Beipackzettel von Leflunomid STADA 10 mg vollständig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie wirkt Leflunomid STADA 10 mg?

Frage von Curt S.

Das verschreibungspflichtige Medikament Leflunomid STADA 10 mg wird zur Behandlung von aktiver rheumatoider Arthritis und aktiver Psoriasis-Arthritis eingesetzt. Es wirkt, indem es zum einen die Vermehrung einer bestimmten Unterart der weißen Blutkörperchen verringert und zum anderen dafür sorgt, dass sich Zellen zum Beispiel an der Gelenksinnenhaut, langsamer teilen. Durch die Verringerung der weißen Blutkörperchen, genauer gesagt der Lymphozyten, geht die Entzündung zurück (immunsuppressive Wirkung). Die hemmende Wirkung auf die Zellteilung (antiproliferative Wirkung) sorgt dafür, dass das Gelenk weniger stark geschädigt wird. Es ist wichtig, dass Sie sich die Packungsbeilage vollständig durchlesen, bevor Sie Leflunomid STADA 10 mg zum ersten Mal einnehmen.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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