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Dilatrend® 25 mg

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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    08420109 / 4150084201094
  • Darreichung
    Tabletten
  • Marke
    Dilatrend
  • Hersteller
    Cheplapharm Arzneimittel GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 25 mg Carvedilol

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Crospovidon
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Povidon K25
  • Saccharose
  • Lactose-1-Wasser
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das eine nicht selektive Blockade der Beta1- und -Beta2-Rezeptoren sowie eine selektive Blockade der Alpha1-Rezeptoren im Herz- und Gefäßsystem bewirkt und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt wird.
  • Es wird angewendet bei:
    • essentiellem (nicht organbedingtem) Bluthochdruck
    • chronisch stabiler Angina pectoris
    • stabiler, symptomatischer, chronischer Herzleistungsschwäche aller Schweregrade, ischämischen oder nicht ischämischen Ursprungs - in Kombination mit der Standardtherapie (wie ACE-Hemmern und Diuretika, mit oder ohne Digitalis), wenn keine Kontraindikation vorliegt.
  • Hinweise zur Behandlung von Herzleistungsschwäche:
    • Patienten mit Herzleistungsschwäche sollten eine erniedrigte Auswurfleistung der linken Herzkammer aufweisen und seit circa 4 Wochen vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel klinisch stabil gewesen sein (keine Änderung der Leistungsfähigkeit des Patienten entsprechend der NYHA-Klassifizierung oder Änderung der Basistherapie beziehungsweise keine Krankenhausaufenthalte wegen Herzleistungsschwäche).
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Carvedilol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei kardiogenem Schock
    • bei sich zunehmend verschlimmernder Herzleistungsschwäche (instabile/dekompensierte Herzinsuffizienz)
    • bei akuter Lungenembolie
    • bei Prinzmetal-Angina
    • bei ausgeprägt niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck weniger als 85 mmHg)
    • bei deutlich zu langsamer Herzschlagfolge (weniger als 50 Schläge pro Minute)
    • bei bestimmten Erregungsbildungs- bzw. -leitungsstörungen im Herzen: atrioventrikulärer (AV)-Block II. oder III. Grades (sofern kein dauerhafter Herzschrittmacher eingesetzt ist)
    • bei Sinusknotensyndrom, einschließlich sinuatrialem Block
    • bei Herzmuskelschwäche infolge Erkrankung der Atemwege (Cor pulmonale)
    • bei Asthma bronchiale oder sonstigen Atemwegserkrankungen mit Neigung zur krampfartigen Verengung der Atemwege (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
    • bei unbehandeltem Phäochromozytom (Tumor des Nebennierenmarks)
    • bei schweren Leberfunktionsstörungen
    • bei Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)
    • bei gleichzeitiger Behandlung mit MAO-Hemmern (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)
    • bei gleichzeitiger intravenöser Behandlung mit Verapamil, Diltiazem oder anderen Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika)
    • während der Stillzeit.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Stabile chronische Herzleistungsschwäche
      • Anfangsdosis
        • Die ersten 14 Tage: 1/2 Tablette 6,25 mg (=3,125 mg Carvedilol) morgens und 1/2 Tablette 6,25 mg (=3,125 mg Carvedilol) abends
      • Normale Dosis
        • Wenn diese Dosis vertragen wird, sollte sie in Intervallen von jeweils mindestens 2 Wochen auf:
          • 6,25 mg Carvedilol morgens und 6,25 mg Carvedilol abends, danach auf
          • 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) morgens und 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) abends, danach auf
          • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends erhöht werden.
          • Dabei sollte die höchste vom Patienten tolerierte Dosis angestrebt werden.
      • Höchstdosis
        • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends
      • Für die niedrigeren Dosierungen stehen Tabletten geeigneter Stärke zur Verfügung.
      • Nur bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer stabiler chronischer Herzinsuffizienz mit einem Körpergewicht von über 85 kg kann unter intensiver Überwachung des Patienten vorsichtig versucht werden, die Dosierung auf maximal zweimal täglich 50 mg Carvedilol pro Tag zu erhöhen.
    • Essentieller Bluthochdruck
      • Anfangsdosis
        • An den ersten beiden Tagen: 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) einmal täglich morgens
      • Normale Dosis
        • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) einmal täglich morgens
      • Höchstdosis in Einzelfällen
        • Langsame Dosissteigerung in Intervallen von jeweils mindestens 2 Wochen auf:
          • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends
        • oder
          • 2 Tabletten 25 mg (= 50 mg Carvedilol) einmal täglich morgens
      • Eine Tagesmenge von 50 mg Carvedilol darf nicht überschritten werden.
    • Chronisch stabile Angina pectoris
      • Anfangsdosis
        • An den ersten beiden Tagen: 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) morgens und 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) abends
      • Normale Dosis
        • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends
      • Höchstdosis in Einzelfällen
        • Langsame Dosissteigerung in Intervallen von jeweils mindestens 2 Wochen auf: 2 Tabletten 25 mg (= 50 mg Carvedilol) morgens und 2 Tabletten 25 mg (= 50 mg Carvedilol) abends
  • Dosierung bei älteren Patienten
    • Bei essentiellem Bluthochdruck
      • Anfangsdosis
        • Für 2 Tage: 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) morgens
      • Normale Dosis
        • Bei ungenügender Wirkung kann die Dosis in Intervallen von mindestens 14 Tagen von:
          • 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) morgens und 1/2 Tablette 25 mg (= 12,5 mg Carvedilol) abends
        • bis auf
          • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends erhöht werden.
      • Maximale Dosis
        • 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends
      • Zu Therapiebeginn werden auch für ältere Patienten täglich 12,5 mg Carvedilol empfohlen. Mit dieser Dosierung konnte bei einigen Patienten auch in der Langzeitbehandlung eine ausreichende Blutdrucksenkung erreicht werden.
    • Bei chronisch stabiler Angina pectoris
      • Maximale Dosis
        • Bei Langzeitbehandlung 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) morgens und 1 Tablette 25 mg (= 25 mg Carvedilol) abends
      • Bei älteren Patienten sollte die Dosis von 2 x 25 mg Carvedilol, über den Tag verteilt, nicht überschritten werden.
  • Die Dosierung wird von Ihrem Arzt sorgfältig bestimmt. Beachten Sie daher bitte genau seine Anweisungen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt. Die Behandlung mit Carvedilol ist in der Regel eine Langzeittherapie und soll - wenn möglich - nicht abrupt abgesetzt, sondern über 1 - 2 Wochen ausschleichend beendet werden.
    • Um einer Verschlimmerung einer Angina pectoris vorzubeugen, kann gegebenenfalls gleichzeitig mit dem Ausschleichen der Carvedilol-Therapie eine antianginöse Ersatztherapie eingeleitet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Überdosierung kann es zu ausgeprägtem Blutdruckabfall, verlangsamter Herzschlagfolge, Herzmuskelschwäche, kardiogenem Schock, Sinusknotenstillstand und Herzstillstand kommen. Zusätzlich können auch Atembeschwerden, Verkrampfung der Bronchien, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen sowie generalisierte Krampfanfälle auftreten.
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Dieser wird, entsprechend der Schwere einer Vergiftung, über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Die Dosierung darf ohne Anweisung des Arztes nicht geändert werden. Auch eine Unterbrechung der Therapie sollte ohne Anweisung des Arztes nicht erfolgen. Die Behandlung darf nicht abrupt abgesetzt, sondern muss ausschleichend beendet werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mit Ausnahme von Schwindel, Sehstörungen und verlangsamter Herzschlagfolge (Bradykardie) ist die Häufigkeit der Nebenwirkungen unabhängig von der eingenommenen Dosis des Arzneimittels.
  • Das Risiko für das Auftreten der meisten Nebenwirkungen ist für alle Anwendungsgebiete vergleichbar. Ausnahmen sind weiter unten unter „Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen" beschrieben.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Nachfolgend sind die Nebenwirkungen zusammengefasst, über die im Zusammenhang mit der Anwendung von Carvedilol in zulassungsrelevanten Studien berichtet wurde.
    • Nebenwirkungen, die während einer Behandlung mit dem Arzneimittel sehr häufig auftreten:
      • Schwindel, Kopfschmerzen
      • Herzschwäche
      • Niedriger Blutdruck
      • Kraftlosigkeit (Asthenie)
    • Nebenwirkungen, die während einer Behandlung mit dem Arzneimittel häufig auftreten:
      • Bronchitis, Lungenentzündung, Infektionen der oberen Luftwege, Harnwegsinfekte
      • Blutarmut
      • Gewichtszunahme, erhöhte Cholesterinwerte, Verschlechterung der Mechanismen, die den Blutzuckerspiegel regulieren (erhöhte oder zu niedrige Blutzuckerwerte) bei Patienten mit Diabetes mellitus
      • Depression, depressive Stimmungen
      • Kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Ohnmacht oder damit einhergehende Symptome wie Augenflimmern, Übelkeit, Schwindel, Schwächegefühl)
      • Sehstörungen, verminderter Tränenfluss (trockenes Auge), Augenreizungen
      • Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), erhöhte Blutmenge im Kreislauf (Hypervolämie), ungenügende Flüssigkeitsausscheidung
      • Übermäßiger Blutdruckabfall bei Lagewechsel vom Liegen zum Stehen mit Schwindel und Schwarzwerden vor den Augen (orthostatische Hypotonie), Störungen der peripheren Durchblutung (kalte Gliedmaßen), periphere Verschlusskrankheit, Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit zeitweilig aussetzendem Hinken aufgrund von Durchblutungsstörungen der Beine (Claudicatio intermittens) und von Gefäßkrämpfen im Bereich der Finger oder Zehen (Raynaud-Krankheit), erhöhter Blutdruck
      • Atemnot, Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem), Asthma und Atemnot bei Patienten mit einer Neigung zu krampfartigen Verengungen der Atemwege
      • Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen
      • Gliederschmerzen
      • Nierenversagen und abweichende Nierenfunktion bei Patienten mit generalisierter Gefäßerkrankung und/oder verminderter Nierenfunktion, Störungen beim Wasserlassen
      • Schmerzen, Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)
    • Nebenwirkungen, die während einer Behandlung mit dem Arzneimittel gelegentlich auftreten:
      • Schlafstörungen, Albträume, Verwirrtheit
      • Empfindungsstörungen (Parästhesien)
      • Störungen der Erregungsausbreitung vom Herzvorhof zur Kammer (AV-Blockierung), Angina-pectoris-Anfälle
      • Verstopfung
      • Hautreaktionen, wie allergisches Exanthem, Dermatitis, Nesselsucht, Juckreiz, Schuppenflechte, Schuppenflechte-ähnliche Hautausschläge
      • Störung der geschlechtlichen Erregung bei Männern (erektile Dysfunktion)
    • Nebenwirkungen, die während einer Behandlung mit dem Arzneimittel selten auftreten:
      • Verminderung der Blutplättchen
      • Verstopfte Nase
      • Mundtrockenheit
    • Nebenwirkungen, die während einer Behandlung mit dem Arzneimittel sehr selten auftreten:
      • Verminderung der weißen Blutkörperchen
      • Überempfindlichkeit (allergische Reaktionen)
      • Psychosen
      • Erhöhung bestimmter Leberwerte im Blut (Serumtransaminasen)
      • Ungewollter Harnabgang bei Frauen
    • Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
      • Schwindel, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Synkopen), Kopfschmerzen und Kraftlosigkeit sind normalerweise schwach ausgeprägt und treten vor allem bei Behandlungsbeginn auf.
      • Bei Patienten mit Herzschwäche kann sich während der Dosiserhöhung von Dilatrend die Herzschwäche verschlechtern und eine ungenügende Flüssigkeitsausscheidung auftreten.
      • Bei Behandlung von Patienten mit dauerhafter Herzschwäche und mit niedrigem Blutdruck, ischämischer Herzerkrankung und generalisierter Gefäßerkrankung und/oder vorliegender verminderter Nierenfunktion wurde eine Verschlechterung der Nierenfunktion beobachtet, die rückbildungsfähig war.
      • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
        • Die Klasse der Beta-Rezeptorenblocker kann eine verborgene Zuckerkrankheit erkennbar werden lassen, eine bereits festgestellte Zuckerkrankheit kann sich verschlechtern, und die Mechanismen, die den Blutzuckerspiegel regulieren, können beeinträchtigt sein.
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
        • Sehr seltene Fälle von schweren Hautreaktionen, wie z. B. toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), wurden während der Behandlung mit Carvedilol berichtet.
        • Auch Haarausfall ist in seltenen Fällen aufgetreten.
        • Es kann zu übermäßigem Schwitzen kommen (Hyperhidrosis).
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Das Arzneimittel kann unwillkürlichen Harnabgang (Harninkontinenz) bei Frauen verursachen, der nach dem Absetzen der Medikation nicht mehr auftrat.
      • Psychiatrische Erkrankungen
        • Das Arzneimittel kann in seltenen Fällen Halluzinationen auslösen.
      • Herzerkrankungen
        • Sinusknotenstillstand bei prädisponierten Patienten (z. B. ältere Patienten oder Patienten mit vorbestehender Bradykardie, Dysfunktion des Sinusknotens oder AV-Block).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Dilatrend® 25 mg
Diese Tablette ist teilbar.
Dilatrend® 25 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Dilatrend® 25 mg
Dieses Arzneimittel ist während der Mahlzeiten einzunehmen, sofern nicht anders vom Arzt verordet.
Dilatrend® 25 mg
Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Dilatrend® 25 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Dilatrend® 25 mg
Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
Bei Fragen lesen Sie bitte die unten stehenden Informationen, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder kontaktieren uns.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Ihr Arzt wird das Arzneimittel mit besonderer Vorsicht einsetzen bei
      • Verschlechterung Ihres Zustandes (z. B. Atemnot, Wasseransammlung in den Beinen)
      • schweren Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen oder Raynaud-Krankheit (Gefäßkrämpfe im Bereich der Finger oder Zehen). Die Symptome können sich verschlimmern.
      • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
      • schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien)
      • gleichzeitiger Behandlung zur Schwächung einer allergischen Reaktionsbereitschaft (Hypo-/ Desensibilisierung)
      • deutlich gesenkter Herzschlagfolge (Pulsfrequenz unter 55 Schlägen/Minute)
      • Schuppenflechte (Psoriasis), auch wenn diese früher oder bei Familienmitgliedern aufgetreten ist
      • gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln zur Behandlung von Herzschwäche (Digitalisglykoside) oder Herzrhythmusstörungen (z. B. Verapamil, Diltiazem)
      • labiler oder sekundärer Hypertonie
      • niedrigem Blutdruck (orthostatischer Hypotonie)
      • akuter entzündlicher Herzerkrankung
      • Verengung der Herzklappen oder des Ausflusstraktes
      • peripherer arterieller Gefäßerkrankung im Endstadium
      • gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten anderen Blutdruck-senkenden Arzneimitteln (Alpha1-Rezeptor-Antagonisten oder Alpha2-Rezeptor-Agonisten)
      • bestimmten Herzrhythmusstörungen (atrioventrikulärer (AV)-Block 1. Grades)
      • Symptomen einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
      • bevorstehender Narkose und größeren Operationen
      • schweren Hautreaktionen (z. B. toxische epidermale Nekrolyse (TEN) oder Stevens-Johnson-Syndrom (SJS))
      • verminderter Tränenfluss (bei Trägern von Kontaktlinsen)
    • Bei gleichzeitiger Verabreichung des Arzneimittels mit bestimmten Arzneimitteln wie z.B. Adrenalin (auch Epinephrin) zur Behandlung allergischer (anaphylaktischer) Reaktionen ist besondere Vorsicht geboten. Sie könnten weniger auf diese ansprechen.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt umgehend, wenn bei Ihnen diese Krankheiten oder Begleitumstände vorliegen, da er dies vor bzw. während der Behandlung berücksichtigen muss.
  • Absetzerscheinungen (Entzugssyndrom)
    • Eine Behandlung mit Carvedilol sollte nicht plötzlich abgebrochen werden. Dies gilt besonders bei Patienten mit einer Herzerkrankung aufgrund einer verminderten Durchblutung der Herzkranzgefäße. Die Dosis sollte stattdessen schrittweise über einen Zeitraum von 2 Wochen verringert werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Es liegen nur unzureichende Daten über die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Carvedilol bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vor. Das Arzneimittel sollte daher bei dieser Patientengruppe nicht angewendet werden.
  • Ältere Menschen
    • Ältere Patienten können empfindlicher auf Carvedilol reagieren und sollten sorgfältiger überwacht werden.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung von Carvedilol kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen (z. B. Schwindel, Müdigkeit) kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosierungserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, darf das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur dann eingenommen werden, wenn es der behandelnde Arzt für unbedingt erforderlich hält.
    • Die Behandlung mit Beta-Rezeptorenblockern sollte 72 - 48 Stunden vor dem erwarteten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht möglich, so muss das Neugeborene für die ersten 48 - 72 Lebensstunden per Monitor überwacht werden.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die menschliche Muttermilch übergeht. Daher dürfen Mütter während einer Behandlung mit dem Arzneimittel nicht stillen.
  • Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Soweit nicht anders verordnet, soll die Einnahme in der Regel morgens bzw. morgens und abends erfolgen. Es wird empfohlen, das Arzneimittel zusammen mit den Mahlzeiten einzunehmen, damit der Wirkstoff langsamer aufgenommen wird und somit möglicherweise Kreislaufregulationsstörungen bei Lagewechsel (orthostatische Effekte) vermindert werden können.

 

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von folgenden Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen:
      • Digoxin und Digitoxin (Arzneimittel zur Anwendung bei Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen)
      • Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Blutzuckerspiegels (orale Antidiabetika) und Insulin: Es wird empfohlen, verstärkte Kontrollen des Blutzuckerspiegels vorzunehmen.
      • Arzneimittel, die den Abbau des Wirkstoffs von Dilatrend fördern: Die Wirkung von Dilatrend kann durch das Antibiotikum Rifampicin und bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) herabgesetzt sein.
      • Ciclosporin oder Tacrolimus (Arzneimittel, die bei Patienten nach einer Organtransplantation eingesetzt werden): Ihr Arzt wird die Dosis dieser Arzneimittel unter Umständen herabsetzen.
      • Arzneimittel, die auf das Zentralnervensystem wirken, z. B. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (z.B. tri- und tetrazyklische Antidepressiva, Fluoxetin, Paroxetin, MAO-Hemmer) sowie Alkohol.
      • andere blutdrucksenkende Arzneimittel (z.B. Reserpin, Guanethidin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin, Alpha-Blocker oder Nítropräparate) oder Arzneimittel mit Blitdrucksenkung als Nebenwirkung
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Kalziumkanal-Blocker vom Verapamil-und Diltiazem-Typ und/oder Amiodaron)
      • Dihydropyridine (Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck oder Angina pectoris)
      • Narkosemittel
      • Arzneimittel mit Wirkung auf das vegetative Nervensystem (Parasympathomimetika, Sympathomimetika)
      • Arzneimittel gegen Migräne (Ergotamin) und Asthma (Aminophyllin, Theophyllin, Beta-Agonisten)
      • bestimmte schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Antiphlogistika, Korticosteroide), bestimmte Hormonpräparate (Östrogenpräparate) und bestimmte muskelerschlaffende Medikamente (curare-artige Muskelrelaxantien)
      • Cimetidin und Hydralazin
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Die Einnahme des Arzneimittels zeitgleich bzw. zeitnah mit Grapefruit oder Grapefruitsaft sollte während der Einstellung der Behandlung vermieden werden. Grapefruit und Grapefruitsaft können zu einem Anstieg des Wirkstoffs Carvedilol im Blut und nicht vorhersehbaren Nebenwirkungen führen. Der übermäßige und zeitgleiche bzw. zeitnahe Genuss von Alkohol sollte ebenfalls vermieden werden, weil Alkohol die Wirkung von Carvedilol beeinflusst.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.